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Mittwoch, 21. Januar 2015

... ich war ein einem zauberhaften Secondhand Laden

Kennt ihr eigentlich die 13?
Einen zauberhafter Second Hand Laden in der Münzgasse in Frankfurt. Ich dachte ich kenne mich so einigermaßen aus, kenne die Straßen in der Innenstadt, aber die Adresse war mir unbekannt.
Eigentlich ganz einfach, zwischen Eintrachtshop und Karmeliterkloster.

Es gibt dort eine für meinen Geschmack sehr schöne Auswahl an Klamotten, die sowohl Business als auch Alltagstauglich sind. Außerdem ist die Besitzerin sehr nett. :-)


Ich habe ein paar Klamotten hingebracht und eine schicke braune Hose, die ich noch kürzen muss, mitgenommen. Ein Besuch in der 13 lohnt sich.


Sonntag, 16. November 2014

... Mein neuer Wintermantel

Nach über 100 Tagen, seit ich wieder shoppen darf, habe ich es mal wieder getan.
Mein erster Shoppingtag war ja in Berlin am 01. August. Dort habe ich Dinge gekauft, die ich wirklich brauche.

Dann mein erfolgreichs Second Hand shoppen. 
Hach, beinahe hätte ich doch glatt mein tolles Kleid vergessen. 

Und jetzt dieser tolle Wintermantel.Ich habe wirklich einen neuen gebraucht, ein alter Mantel kommt jetzt weg. 

Wie findet ihr ihn? 



Montag, 3. November 2014

... ein neues Kleid, ein neues Kleid, ...

Ich hab es mal wieder getan :-) 
Und nein, ich bereue es nicht. 
Ob der verwendete Stoff unter anständigen Bedingungen hergestellt wurde habe ich nicht gefragt. Davon gehe ich aber aus. 
Sicher bin ich, dass bei der Herstellung des Kleides niemand unterdrückt wurde, oder zu unerträglichen Konditionen genäht hat. Das Kleid wurde nämlich hier direkt in Frankfurt genäht. 

Einzelstücke, Maßanfertigungen und Stoffe findet ihr bei "Stoffe und andere Frauenträume" in der Friedberger Landstr. 96.

Wie findet ihr es?  

Samstag, 1. November 2014

... ein Stoffbeutel und ein Ausstellungstip

Ich habe geshoppt.
Aber nur, weil ich die Ausstellung so toll finde und gerne dafür Werbung machen möchte. Ok, auch weil mir der Stoffbeutel echt gut gefällt. Er zeigt ein Bild von Helen Schjerfbeck, einer großartigen finnischen Künstlerin. Sie ist die wichtigste finnische Künstlerin der ersten Hälfte des 20. Jh.


Die sehr lohnenswerte Ausstellung von Helen Schjerfbeck ist noch bis 11. Januar in der Schirn zu sehen.

Dienstag, 28. Oktober 2014

... ein erfolgreicher Mädchenflohmarkt

Ein ereignisreicher, anstrengender aber auch echt schöner Sonntag liegt hinter mir. Nachdem das ganze Auto vollgeladen war ging es los.

Alle 100 (!!!) ausstellenden Mädchen/Frauen hatten Zeitfenster bekommen, an denen sie anreisen durften bzw. sollten. In meiner Mail stand 10:30 Uhr. Wir warteten kurz in der Waldschmidtstrasse, aber dank der geduldigen Security standen alle sortiert mit ihren Autos, bis sie im Hof kurz ausladen konnten. Die Autos wurden anschließend von ihren Lieben wieder entfernt. Soweit ich beobachtet habe, klappte das auch bis auf wenige Ausnahmen echt gut.
Mein Zeitfenster, wie auch mein Platz waren relativ mittig. Und das war für meinen Geschmack auch genau richtig so. 

Ab 12 ging es los. Bis 17 Uhr riss der Strom der Klamottensuchenden nicht ab. Bis 17 Uhr habe ich dann verkauft, verkauft, verkauft.
Ich weiß nicht woran es liegt, aber so war ich nie. Auch vor meiner shoppingfreien Zeit nicht. Ich war nie so geierig nach Klamotten, manche Frau handelt wie blöd noch nen Euro und noch nen Euro raus. 
Manche waren auch echt einfach toll. Insgesamt eine echt tolle Stimmung.  





Ein dickes Danke schön an die tolle Organisation des Mädchenflohmarkt. Ein ganz besonderer Dank an meinen tollen Mann, der nicht nur letzte und diese Woche das Chaos in der Wohnung aushält, sondern der mich einfach unterstützt hat.
Dann würden die Reste eingepackt. 






Samstag, 25. Oktober 2014

... Kleidung als wegwerf Ware vs. Mädchenflohmarkt

Solche Bilder machen mich echt traurig.



Nicht nur, dass wir alle viel zu viele Kleider kaufen. 
Ich möchte nicht wieder von der Primarkhölle anfangen. 
Aber Leute, es gibt doch echt jede Menge Möglichkeiten mit Altkleidern umzugehen. 

Wenn man dann immer hin schon daran denkt, dass es für Kleidung unterschiedliche Möglichkeiten der Wiederverwertung gibt, warum schafft man es dann nicht, die Kleidung auch bis in den Container zu werfen? 

Ich bin am Samstag auf dem Mädchenflohmarkt in der Naxoshalle in Frankfurt. Von 12-17 Uhr könnt ihr dort Klamotten von mir kaufen. Ich freue mich auf euch :-) 




Freitag, 24. Oktober 2014

... Mein Hackenporsche ist kaputt

Oh man, schon wieder :-( 
Mein großartiger Einkaufshelfer ist mal wieder kaputt. Leider so, dass er sich nicht mehr reparieren lässt. Aber wieso sollte es hier anders sein, als bei anderen Produkten. 
Hier finde ich es nur besonders ärgerlich. 
Ich habe mich vor Jahren dafür entschieden, dass einkaufen mit diesem Gefährt eine echt tolle Sache ist. Meinen ersten habe ich einfach in irgend einem 1€ Shop gekauft und war auch nicht wirklich verwundert, als er sich nach nur 2 Jahren defekt abmeldete. 
Nach einiger Zeit "ohne" bin ich dann zum Einzelhändler meines Vertrauens gegangen und habe diesen Hackenporsche erstanden. 
War auch nicht ganz billig. 
Jetzt hat auch er ein Stück Reifen von sich gegeben. Saublöd, dass hier alles vernietet und nichts verschraubt ist. Keine Möglichkeit ihn zu reparieren :-( 1A Wegwerfprodukt. 

















Jetzt bin ich auf der Suche nach einem neuen Hackenporsche. 
Hat jemand nene Tip? 
Oder wie kauft ihr ein?

Montag, 20. Oktober 2014

Mädchenflohmarkt am 26.10.2014 - ich erwarte euch



Große Ereignisse werden ihre Schatten voraus. 
Am kommenden Sonntag ist wieder Mädchenflohmarkt
Ich freue mich sehr drauf, da ich dieses Mal auch mit verkaufen werde. 
Bei dem Mädchenflohmarkt handelt es sich um einen Flohmarkt von Frauen für Frauen mit Klamotten, Schuhen, Handtaschen und Accessoires. 
Dabei sein zu dürfen ist gar nicht so einfach. Es gibt etwa 20 Tage vorher, an genau einem Tag die Möglichkeit sich anzumelden. Nicht davor und auch nicht danach. Aber das ist nicht die einzige Hürde, man muss ein Foto von sich und von seinen Sachen schicken und wird dann benachrichtig, ob man dabei ist, oder auch nicht. 
Klingt wahnsinnig kompliziert, aber mal ganz ehrlich, auf diese Weise schafft und erhält man sich eine gewisse Qualität an Teilnehmerinnen und an Kleidung für den Mädchenflohmarkt.
Die sich bewerbende Frau sollte echt motiviert sein daran teilnehmen zu wollen. Sie sollte sich außerdem Gedanken gemacht haben, was sie verkaufen will. 
Der Erfolg gibt dem Konzept recht. Am kommenden Sonntag ist immerhin schon der 10. Mädchenflohmarkt.
Wer kommt mich besuchen? 
Von 12-17 Uhr in der NaxosHalle in Frankfurt (Nordend). 
So sieht es übrigens gerade bei uns im Wohnzimmer aus: 






Montag, 13. Oktober 2014

... ich habe es getan! Ich war shoppen

Ja, ich habe es getan.
Am Tag 70 nach Beendigung meines Selbstversuches war ich in einem Second Hand Laden. Einfach nur so. Ich habe nichts Spezielles gesucht, sondern mich einfach nur treiben lassen. Mal geschaut, was ich kaufen könnte. Habe dies und das anprobiert. Nichts gekauft und bin guter Dinge wieder nach Hause gegangen.
Irgendwie war damit eine magische Grenze überschritten.
Am Tag 71 war es dann so weit. Ein weiterer Second Hand Laden stellte sich mir in den Weg. Einfach so. Schon echt oft dran vorbei gegangen. Aber irgendwas zog mich rein. Ich wollte mir mal anschauen, wie der Second Hand Laden wenige 100 Meter von meinern Wohnung entfernt aussieht.
Hier lief es ähnlich ab, wie am Vortag.
Naja und dann passte sie und ich fand sie gut.
Hier meine neue Bluse :-)
Einfach so.
Rot-weiß-gestreift.


Wie findet ihr sie?
Ich bin mal gespannt, ob ich die Geister damit wieder erweckt habe? 

Sonntag, 21. September 2014

... ich war shoppen!

Guten Morgen, 
es ist passiert, am Tag 50, seit Ende meines Shopping-Verbotes war ich shoppen. 
Im Frankfurter Garten im Ostend war wieder mal Mädchenflohmarkt. Ein echt schöner Flohmarkt von Frauen für Frauen, bei dem es Klamotten, Schuhe, Handtaschen und Accessoires gibt. Das Wetter war so lala. Eher herbstlich, von Zeit zu Zeit mit Nieselregen. Zum Glück war es nicht so voll, so dass ich gemütlich durch die Stände stöbern konnte. Eine karrierte Hose hatte es mir angetan. Ich habe sie für kleines Geld spontan mitgenommen. Anprobieren der Hose war mir vor Ort irgendwie nicht wirklich möglich (matschig, kalt, ...).  

Ich habe sie zu Hause anprobiert. 
Das Bild erspare ich euch, obwohl es bei meinem Mann zu großer Erheiterung beigetragen hat. Ich kam rein, mein Po nicht ganz. ...
Ich plane im Oktober selbst beim Mädchenflohmark mit zu verkaufen, da wird sie dann dabei sein. 
Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche.
Weitere Infos zum Mädchenflohmarkt findet ihr hier.

Freitag, 15. August 2014

... bewusstes shoppen

Ich habe für euch meine Seite "bewusstes shoppen" überarbeitet. 
Schaut mal nach. 
Gefallen euch die Links? 
Fehlt euch was?
Habt ihr noch Tipps für mich?

Dienstag, 12. August 2014

14 Tipps zur Revolution im Kleiderschrank

Heute und hier schreibe ich bei greenpeace ab.
Mit den "14 Tipps zur Revolution im Kleiderschrank" sprechen sie mir aus der Seele und beschreiben genau dass, was ich hier in meinem Blog so von mir gebe. Zu meiner Freude setzen einige von euch manches davon schon um. 
Keiner muss hier alles umsetzen. Aber jeder kann so viel umsetzen, wie sie (er) will.

Bitte nachmachen!

1. Kaufen Sie Secondhand
Warum immer neu kaufen? Auf Flohmärkten, in Second-Läden, auf Onlineplattformen wie Kleiderkreisel oder bei Freunden bekommen Sie einzigartige Mode – häufig viel günstiger oder umsonst. Gehen Sie kreativ mit Ihrem Wunsch nach Veränderung um und kombinieren Sie neue mit alten Teilen. (In meiner Rubrik: "Altes-neu-entdecken" habe ich meine Klamotten neu kombiniert.) 




2. Werden Sie Modeschöpfer/in
Was beeindruckt mehr als Selbstgemachtes? Lernen Sie häkeln, stricken, nähen oder siebdrucken! In vielen Städten bieten Modeläden, Volkshochschulen oder sogar Designer Workshops an. Do-It-Yourself-Anleitungen (DIY) finden Sie online, etwa bei YouTube. Ökofaire Stoffe oder Garne finden Sie auf einer der grünen Listen vom
Grüne-Mode-Blog.



3. Kaufen Sie grüne Mode
In Deutschland sind in den letzten Jahren viele Eco Fashion Stores aus dem Boden geschossen, die sich gänzlich der grünen Philosophie verschrieben haben. Viele Designer und Modelabel arbeiten daran, Mode grüner zu machen und erzeugen so Druck auf globale Produktionsbedingungen. Häufig wird die Mode unter deutlich besseren Sozialstandards produziert, nicht selten zu vergleichbaren Preisen wie Markenkleidung. Gerade die kleinen Label sind oft doppelt gut und bieten Bio&Fair, Ökologie und Ethik im Doppelpack. Mehr Infos unter:
www.getchanged.net und www.gruenemode.de.
Eine kleine Zusammenstellung meiner favoriten findet ihr hier: bewusstes-shoppen

4. Organisieren Sie eine Kleidertauschparty
Eine Kleidertauschparty macht großen Spaß und ist der kreativste und umweltfreundlichste Weg, Ihrem Kleiderschrank einen Frischekick zu verpassen, ohne einen Euro auszugeben! Eine Kleidertauschparty zu organisieren, ist ganz einfach. Anregungen dazu finden Sie hier:
www.klamottentausch.net

5. Kaufen Sie Klassiker und achten Sie auf Qualität
Investieren Sie in gute Qualität und Stücke, die Sie lieben. Manchmal hilft auch einmotten und abwarten. Bis jetzt ist noch jeder Trend wieder gekommen.
Drehen Sie die Kleidung von innen nach außen – sehen und fühlen Sie den Unterschied zwischen guter und schlechter Qualität. Hier darf man mal echt „materialistisch“ sein. Lieber liegen lassen, was so aussieht, als sei es mit der heißen Nadel genäht.


6. Reparieren
Wenn Sie Kleidungsstücke besitzen, die Sie nicht mehr tragen, weil sie einen neuen Reißverschluss brauchen oder der Hosenboden geflickt werden muss, versuchen Sie sie selbst zu reparieren. Wenn’s nicht klappt, können Sie sie immer noch zu einer Schneiderei um die Ecke bringen. Sie werden überrascht sein, wie viele es gibt und wie günstig die Reparatur häufig ist. Und wenn Sie schon dabei sind, können Sie die Kleidung auch gleich nach Ihrem Ideal umgestalten: neue Knöpfe, machen Sie aus einem Dress einen Rock, aus einer Jeans eine Shorts, usw.
.
Hier meine Versuche.

7. Misten Sie den Kleiderschrank aus
Misten Sie Ihren Kleiderschrank einmal gründlich aus. Was Sie nicht mehr tragen wollen, geben Sie einfach weiter. Dass die aussortierten Teile in die richtigen Hände geraten, garantiert das Zeichen von
FairWertung. Eine gute Idee sind auch die Shops der Entwicklungsorganisation Oxfam, die alte Kleidung annehmen. Natürlich können Sie Ihre Sachen auch bei Ebay oder über den Kleiderkreisel verkaufen.
Hier bringe ich meine Klamotten hin platz-fur-neues-schaffen.

8. Waschen Sie umweltfreundlich
Eine große Auswirkung auf die Umwelt hat das Waschen von Kleidungsstücken. Darum sollte die Maschine ganz voll sein, wenn Sie sie anstellen. Nutzen Sie zudem die Sparfunktionen, hängen Ihre Wäsche auf statt einen Trockner zu verwenden. Bei den meisten Kleidungsstücken reicht die 30-Grad-Einstellung zur Reinigung.

9. Sagen Sie ja zu fairer Bezahlung
Greenpeace ist kein Spezialist für Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, sondern für die Umweltschutz-Anstrengungen der Branche. Die „
Kampagne für saubere Kleidung“ – Experten für solche ethischen Fragen - hat jüngst ein Firmenranking veröffentlicht, in dem sie die Firmen in puncto Zahlung existenzsichernder Löhne bewerten. Interessierte können sich dort ein Bild machen, wie 50 große Firmen im Vergleich abschneiden.
Greenpeace fordert, dass auch die sozialen Bedingungen der Textilarbeiter verbessert werden müssen. Umweltschutz und menschenwürdige Arbeitsbedingungen müssen Hand in Hand gehen. Die Textilfirmen sind dafür verantwortlich, beides zu garantieren.

10. Entscheiden Sie sich für Biobaumwolle
Baumwolle ist eine empfindliche Pflanze, für deren Anbau viel Dünger und Pestizide verwendet werden. Oft kommt sie als gentechnisch veränderte Sorte auf den Acker. Bio-Baumwolle ist eine gute Alternative. Wenn „Organic Cotton“ oder „Bio Cotton“ auf dem Etikett steht, sollte dort auch die Angabe 100 Prozent stehen.




11. Sprechen Sie Ihre Lieblingsmarke an
Sie haben eine Lieblingsmarke? Informieren Sie sich auf deren Webseite über ihre Umweltpolitik, insbesondere ihr Chemikalienmanagement. Sagen sie ihnen, dass Sie ihre Kleidung mögen, aber wünschen, dass sie mehr tun. Eines haben wir aus der Detox-Kampagne gelernt: Marken hören auf ihre Kunden!


12. Achten Sie auf Gütesiegel
Es ist nicht leicht, sich in dem Dschungel der Standards zu orientieren. Unser
Textilratgeber schafft Abhilfe.
Ich habe hier einige wichtige Siegel zusammengefasst.


13. Machen Sie bei Kampagnen mit
Reden Sie mit Ihren Freunden über die dunkle Wahrheit hinter dem schönen Fummel. Begeistern Sie sie für Kleidertausch, peppen Sie Ihre Kleidung auf oder gehen Sie zusammen in Second Hand-Läden. Gemeinsam macht alles mehr Spaß! Damit helfen Sie Greenpeace, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Teilen Sie diesen Text auf Facebook und Twitter. Alles weitere zur Detox-Kampagne finden Sie hier:
www.greenpeace.de/detox

14. Kaufen Sie weniger, aber bewusster
Es geht nicht nur darum, was wir kaufen, sondern auch wie viel. Der Überdruss am Überfluss hat inzwischen auch das Thema Mode erreicht, obwohl hier das Lebensgefühl des schnellen Wandels verkauft wird. Bis zu 40 Prozent dessen, was im Schrank hängt, tragen wir selten oder nie. Konsumieren wir weiter in diesem Tempo, wird es schwer, den Planeten zu entlasten.

Meine Favoriten habe ich hier aufgelilstet.

Was schafft ihr schon in der Umsetzung? Jedes noch so kleine Bißchen zählt!

Dienstag, 5. August 2014

... der 1. Shoppingtag

Da war er nun, der erste Tag nach einem Jahr, an dem ich wieder shoppen durfte. Ich war ganz aufgeregt. Ich hatte mir vorher in Frankfurt einige Läden im Netz rausgesucht und entsprechend meinen 1. Shoppingtag in Berlin gut vorgeplant. Worauf ich nicht so wirklich geachtet habe, waren die Öffnungszeiten. So saß ich voller Aufregung mit einem veganen Matchatee (sehr lecker!) im Café neben dem ersten Klamottenladen meiner Wahl und wartete auf dessen Öffnung um 10 Uhr. 
Kurz vor 10 öffnete ein sehr netter veganer Schuhladen (neben dem Klamottenladen). Den hatte ich zwar nicht auf dem Schirm, aber was soll es, man muss die Feste einfach feiern wie sie fallen. 
Ich bin also voller Vorfreude in den Schuhladen avesu gegangen. Und ja, es gab echt tolle Schuhe. In die beiden hier habe ich mich spontan verliebt. 



Gekauft habe ich sie nicht. 
Warum? Ich weiß es nicht genau. Bin ich immer noch so sehr auf, "ich darf nicht" programmiert? Oder brauche ich sie einfach nicht wirklich? 

Ich brauche sie nicht. 

Ich war über das Foto und das "Nichtkaufen" sehr glücklich und ging in den nächsten Laden (deargoods). Was wurde ich nett beraten. Echt toll. Sehr empfehlenswert. Zwei Kleider habe ich dann auch anprobiert. 


Gekauft habe ich wieder nichts. Irgendwie war es nicht perfekt. Ganz toll war aber die Beratung und die Empfehlung zweier weiterer Läden, in denen es Bio, Faires und ökologisch Anständiges zu kaufen gibt. Ich bin glücklich weiter gezogen. 
In dem schönen Laden mit Namen wertvoll bin ich ebenfalls sehr nett beraten worden. Ohne "das Teil" zu finden. Ins miwai habe ich es leider nie zu deren Öffnungszeiten geschafft. Ich war immer zu früh ;-).

Aber es ist nicht so, dass ich gar nichts gekauft habe an meinem ersten Shopping Tag. Ich habe mich am Tag vor meinem Shoppingtag schon mal im ersten Laden etwas orientiert. Im supermarché in Kreuzberg.
Das war eine richtig gute Entscheidung. Ich habe mich spontan in diese Sweat-Shirt Jacke verliebt. Eine Jacke von hirschkind. Biobaumwolle, fair gehandelt und mit Liebe von Nici in Berlin siebgedruckt.


Der supermarché hat vor einiger Zeit einen 2. Laden aufgemacht.
In den bin ich dann am 01.08. gegangen. Ich habe dort die tolle Pusteblume Jacke gekauft.

Zu meiner großen Freude gab es dort auch dieses tolle T-Shirt von lena-schokolade. Das hatte ich mir eigentlich schon beim Heldenmarkt im Oktober 2013 ausgesucht. Ich wollte unbedingt so ein T-Shirt haben. Dass das direkt am ersten Shoppingtag klappt hat mich sehr gefreut.




Freitag, 1. August 2014

GESCHAFFT - FERTIG - WEITER GEHTS

Ich habe es geschafft. 


Das Bild hat mich nun 1 Jahr begleitet. Es entstand kurz vor dem 1.8., nach einem Sommerkonzert im Park, das durch strömenden Regen beendet wurde. 

Ich habe keinen Blog für diesen Tag vorbereitet umd melde mich daher hier auch nur kurz. Es gibt ja so viel zu sehen in Berlin. 
Über die Uniformität von Innenstädten brauche ich glaube ich nicht groß reden, der Textilriese mit bunten Spaniern, ... war für mich sehr entspannt. 
Aber diese vielen kleinen Läden, oh wie toll. Ich habe mir ein paar rausgesucht und werde gleich starten. 
So viele tolle anständige Läden :-) Ich muss echt aufpassen, dass ich nicht doch in irgend eine Art Kaufrausch verfalle. 
Heute darf ich ja. 
Ich war gestern schon mal im supermarche-berlin und hab auch schon was ausgesucht. 


Ich bin so aufgeregt.




Sonntag, 13. Juli 2014

... noch 18 Tage und ein Second Hand Flohmarkt

Ich war am Wochenende auf einem Second Hand Flohmarkt.
War irgendwie merkwürdig. 
Ich gestehe, es war mein erster Klamottenflohmarkt in meiner shoppingfreien Zeit. Ich habe mich ehrlich gesagt vorher nicht getraut. Jetzt war ich mutig und dachte: "es sind ja nur noch ca. 3 Wochen, was soll da schon passieren. Schlechte Laune werde ich schon keine bekommen". Und so war es auch. Ich habe mir die Stände und Klamotten angeschaut. Die Stimmung war toll. Ich habe nichts gekauft und mich dabei nicht unwohl gefühlt. Also alles fein. 
Lustig fand ich meine Gedanken auf dem Heimweg, als mir klar wurde, dass ich vor einem Jahr mal mindestens 2 Paar Pumbs mitgenommen hätte. Die waren aber auch toll :-) Ich weiss nicht, ob ich Kleidung gekauft hätte. Naja, irgendwas für kleines Geld hätte ich vermutlich mitgenommen, Beute machen. 
Es bleibt also spannend. 
Was passiert in 20 Tagen, wenn ich wieder shoppen darf in so einer Situation? 
Ich werde berichten. 
Wie geht es euch bei Flohmärkten? 
Habt ihr da auch das Bedürfnis ein Schnäppchen zu machen? 
Oder könnt ihr gut ohne Beute nach Hause gehen?
  

Montag, 7. Juli 2014

... noch 25 Tage, ein schlechtes Gewissen und die Luft ist raus

Es tut mir so leid, dass ich in den letzten 14 Tagen nichts geschrieben habe. Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen.
Ich war im Urlaub :-). 
Ich habe in vollen Zügen meinen Hollandurlaub genossen. 
Nichts tun, lesen, spazieren gehen, lecker essen. Einfach kein Stress. 



Und nein, in der Zeit habe ich euch, meinen Blog und mein Shoppingverbot nicht vergessen. Ich hatte einfach keine Muse, um mich hinzusetzen und zu schreiben. Sorry.

Urlaub ohne Shopping war, so kurz vor Ende meiner shoppingfreien Zeit noch mal eine besondere Herausforderung.   
Ich kaufe gerne Erinnerungen im Urlaub. Das können Klamotten, Schuhe, Handtaschen oder irgendwelche Accessoirs sein. Dinge, die mich das ganze Jahr über an die schöne Urlaubszeit erinnern. Und so hätte ich auch in diesem Urlaub das eine oder andere gekauft, wäre da nicht mein Shoppingverbot. 

Ich hätte spontan einen sehr süßen Ringelpulli gekauft. Ich habe zwar einen, aber warum nicht einen 2. ;-)  
Bunte Turnschuhe haben auch in Deckung gehen müssen. Nein, nicht wirklich, ich shoppe ja nicht. Ach ja und diese schicke bunte Daunenweste, so eine, die nicht so aufträgt und trotzdem gemütlich warm ist. Nein, ich habe sie nicht gekauft. 

Außer kleinen Deckchen aus "Brügger Spitze" habe ich gar nichts gekauft. 
Ich habe lecker gegessen (siehe oben) und den Urlaub ohne shopping genossen. Gefehlt hat mir nichts. Im Gegenteil, es ist total entspannend für mich an "Kaufoptionen" ohne kaufen vorbeizugehen. Das hätte ich nicht gedacht. 

Donnerstag, 29. Mai 2014

... Berlin am 1.8. - am 1. Tag "ohne"

Berlin, tralala Berlin. 
Jaaaa, ich werde zur Hochzeit einer alten Freundin nach Berlin reisen. 
Und sie heiratet ausgerechnet an dem Wochenende, an dem ich wieder shoppen darf. :-))) 
Ich freue mich sehr auf M., die Hochzeit und auf Berlin.  
Leider oder zum Glück gibt es in Berlin ja einige Label und Shops, die Bio, Öko und sozialverträgliche Klamotten haben. Ich fang also schon mal mit der Recherchearbeit an. Bin sehr gespannt, was ich erstehen werde.  
Ohhhh, Berlin hat ja so viele tolle Läden. 

Wer noch Tipps hat, bitte an mich weiterleiten. 

Mittwoch, 28. Mai 2014

... Blanket Store - Einkaufstipp

Ein langes Wochenende steht vor der Tür. Wenn ihr bei diesem Wetter lieber auf die Couch kuscheln wollt, habe ich den perfekten Einkaufstipp für alle Frankfurter (oder auch online).

Frankfurt hat einen kleinen ganz bezaubernden Blanket Store. Auf frankforderisch würde man Kolder-Laden sagen. Ein kleiner Laden, in dem man für jeden Geschmack und jede Gelegenheit die passende Decke findet. Sooo schön.

Natalie betreibt den Laden nun seit mehr als 6 Jahren und hat sich ein richtig tolles Sortiment aufgebaut. Dort gibt es ausgewählte Decken von überall auf der Welt. Oft kennt Sie die Hersteller persönlich.

Gelebte Nachhaltigkeit, da die Lebensdauer so einer Decke echt lang ist. Außerdem ist es gut, dass kleine Betriebe altes Handwerk am Leben halten.

Die Eigenschaften von Wolle sind großartig, die körpereigene Wärme kann auf ideale Weise gehalten werden. Man muss weniger heizen oder kann abends länger im Garten sitzen. Decken sind sehr wichtig für Kinder um Höhlen zu bauen, das ist wohl universell. Außerdem finde ich es schön, dass man, oft auch bei modernen Decken, ein Stück der Tradition des Herkunftslandes erkennen kann.

Also, wer mal nach Frankfurt kommt, sollte unbedingt einen Blick riskieren, auch auf die Gefahr hin sich hoffnungslos zu verlieben.

http://www.blanketstore.deIch bin ernsthaft am überlegen, ob ich mich am 02.08. mit einer tollen Decke für mein Nicht-Shopping belohne. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Foto: Birte Messmann



Dienstag, 4. März 2014

... Kompensationsfalle

Keine Ahnung warum, aber irgendwie stecke ich gerade wieder in irgendeiner Kompensationsfalle. 
Seit ein paar Tagen kaufe ich wieder Zeitschriften. Keine Mengen, eine alle zwei Tage, aber merkwürdig ist schon. 
Ich fange sie nur zu lesen an. Dann habe ich entweder keine Zeit, oder vergesse sie am Morgen in die nächste Tasche für unterwegs zu packen. Es kann auch sein, dass ich mich über die Modestrecken wundere und auch ärgere. 
Das gesamte Konstrukt ist nur auf Fast Fashion aus. Alle 3 Monate gibt es komplett neue Garderoben. Das "alte" ist schon fast wieder out. 
Bio, Öko, faire Mode spielen so gut wie keine Rolle. Ok, haben sie bei mir letztes Jahr um die Zeit auch noch nicht oder wenig. Aber das hat sich ja nun geändert. Man kann anständig einkaufen. Und es ist auch nicht viel teurer! Warum wird darüber so wenig geschrieben? 
Nachdenkliche Grüße

Dienstag, 18. Februar 2014

... ups, ich hab wohl doch etwas viele Handtaschen

Kaum zu glauben, aber ich habe eben mal meine Handtaschen aussortiert. Um den Schock besonders groß zu halten habe ich sie alle hier auf dem Boden ausgebreitet. Wollte mir ganz sicher sein, dass der Haben-wollen-Mechanismus sich bei Handtaschen nicht so bald meldet. Mal schauen. 
Das hat jedenfalls dazu geführt, dass ich ein paar Taschen aussortiert habe und sie weitergeben werde. 

Puh! Ist doch echt viel.