Man kann sich bekanntlich in unterschiedlicher Weise dem Konsumwahnsinn entgegenstellen.
Ich verzichte ja nun seit dem 01.08.2013 auf shopping von Klamotten, Schuhen, Handtaschen und Assessoirs.
Und was soll ich euch sagen, das Bedürfniss nach Neuem wird immer weniger.
Außer es geht was kaputt. Da setzt immer noch recht schnell der Gedanke ein: "dann kaufe ich es einfach neu", es ist ja auch so billig! Den Gedanken verdränge ich dann immer wieder und überlege mir, wie ich Sachen (Klamotten und Co.) reparieren kann.
Leider bin ich eine echt 0 was nähen anbelangt. Aber ich habe keine Angst mehr davor und habe tatsächlich die kleinen Löcher in unseren Bettlaken geflickt. Ok, Schönheitspreise gewinnen sie nicht, aber früher hätte ich sie vermutlich einfach gegen neue ausgetauscht und mir weiter keine Gedanken darüber gemacht.
Maria hat in diesem Blogbeitrag den Sweater ihres Sohnes auf sehr schöne Art "repariert" widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2014/04/09/welchen-wert-hat-die-arbeit-reparaturen/comment-page-1/#comment-1149 und somit der Kleidung wieder ein Stück Wertschätzung zurückgegeben.
Das sollten wir viel mehr machen! Weg vom Konsumwahnsinn, hin zu Wertschätzung.
Außerdem hat sich mich unter anderem mit dem Hinweis auf "Repair Cafés "wieder-mal-im-repair-cafe-graz neugierig gemacht.
Leider gibt es in Frankfurt kein Repair Café (unglaublich!). In Wiesbaden, Mainz und Darmstadt sieht es besser aus: http://repaircafe.org/de/locations/
Jetzt meine Fragen an euch:
1. Wer kann und mag mir nähen beibringen.
2. Wie macht ihr das im Alltag? Repariert ihr? Oder werft ihr weg?
3. Gibt es vielleicht doch eine Art Repair Café in Frankfurt?
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Mittwoch, 16. April 2014
Samstag, 24. August 2013
... mit Nadel und Faden
Alles nicht so einfach.
Für mich jedenfalls.
Bewusster Leben und nicht neu shoppen heißt auch, das zu flicken was vorhanden bzw. kaputt ist.
Eine ganz neue Erfahrung für mich.
Wenn ein Kleidungsstück ein Loch hatte, war das fast immer der Garant dafür, dass ein neues Teil als Ersatz geshoppt wurde.
Fehlte z.B. ein Knopf konnte es passieren, dass das Kleidungsstück in eine Tüte zum überarbeiten wanderte und dort einige Monate versauerte. Davon habe ich ehrlich gesagt mehrere, genauer gesagt eine ganze Tüte voll. Jaja, mache ich irgendwann und in Wirklichkeit liegen die Teile schon ne echte lange Weile rum.
Gestern Abend war es so weit. Ich habe eine Bluse angezogen, an der ein Knopf schon seit Ewigkeiten fehlt. Ich habe ihn tatsächlich angenäht. So schlimm war es gar nicht. Im Gegenteil, ich hatte echten Spass an meiner Bluse.
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