Heute und hier schreibe ich bei greenpeace ab.
Mit den "14 Tipps zur Revolution im Kleiderschrank" sprechen sie mir aus der Seele und beschreiben genau dass, was ich hier in meinem Blog so von mir gebe. Zu meiner Freude setzen einige von euch manches davon schon um.
Keiner muss hier alles umsetzen. Aber jeder kann so viel umsetzen, wie sie (er) will.
Bitte nachmachen!
1. Kaufen Sie Secondhand
Warum immer neu kaufen? Auf Flohmärkten, in Second-Läden, auf Onlineplattformen wie Kleiderkreisel oder bei Freunden bekommen Sie einzigartige Mode – häufig viel günstiger oder umsonst. Gehen Sie kreativ mit Ihrem Wunsch nach Veränderung um und kombinieren Sie neue mit alten Teilen. (In meiner Rubrik: "Altes-neu-entdecken" habe ich meine Klamotten neu kombiniert.)
2. Werden Sie Modeschöpfer/in
Was beeindruckt mehr als Selbstgemachtes? Lernen Sie häkeln, stricken, nähen oder siebdrucken! In vielen Städten bieten Modeläden, Volkshochschulen oder sogar Designer Workshops an. Do-It-Yourself-Anleitungen (DIY) finden Sie online, etwa bei YouTube. Ökofaire Stoffe oder Garne finden Sie auf einer der grünen Listen vom Grüne-Mode-Blog.
3. Kaufen Sie grüne Mode
In Deutschland sind in den letzten Jahren viele Eco Fashion Stores aus dem Boden geschossen, die sich gänzlich der grünen Philosophie verschrieben haben. Viele Designer und Modelabel arbeiten daran, Mode grüner zu machen und erzeugen so Druck auf globale Produktionsbedingungen. Häufig wird die Mode unter deutlich besseren Sozialstandards produziert, nicht selten zu vergleichbaren Preisen wie Markenkleidung. Gerade die kleinen Label sind oft doppelt gut und bieten Bio&Fair, Ökologie und Ethik im Doppelpack. Mehr Infos unter: www.getchanged.net und www.gruenemode.de.
Eine kleine Zusammenstellung meiner favoriten findet ihr hier: bewusstes-shoppen
4. Organisieren Sie eine Kleidertauschparty
Eine Kleidertauschparty macht großen Spaß und ist der kreativste und umweltfreundlichste Weg, Ihrem Kleiderschrank einen Frischekick zu verpassen, ohne einen Euro auszugeben! Eine Kleidertauschparty zu organisieren, ist ganz einfach. Anregungen dazu finden Sie hier: www.klamottentausch.net
5. Kaufen Sie Klassiker und achten Sie auf Qualität
Investieren Sie in gute Qualität und Stücke, die Sie lieben. Manchmal hilft auch einmotten und abwarten. Bis jetzt ist noch jeder Trend wieder gekommen.
Drehen Sie die Kleidung von innen nach außen – sehen und fühlen Sie den Unterschied zwischen guter und schlechter Qualität. Hier darf man mal echt „materialistisch“ sein. Lieber liegen lassen, was so aussieht, als sei es mit der heißen Nadel genäht.
6. Reparieren
Wenn Sie Kleidungsstücke besitzen, die Sie nicht mehr tragen, weil sie einen neuen Reißverschluss brauchen oder der Hosenboden geflickt werden muss, versuchen Sie sie selbst zu reparieren. Wenn’s nicht klappt, können Sie sie immer noch zu einer Schneiderei um die Ecke bringen. Sie werden überrascht sein, wie viele es gibt und wie günstig die Reparatur häufig ist. Und wenn Sie schon dabei sind, können Sie die Kleidung auch gleich nach Ihrem Ideal umgestalten: neue Knöpfe, machen Sie aus einem Dress einen Rock, aus einer Jeans eine Shorts, usw..
Hier meine Versuche.
7. Misten Sie den Kleiderschrank aus
Misten Sie Ihren Kleiderschrank einmal gründlich aus. Was Sie nicht mehr tragen wollen, geben Sie einfach weiter. Dass die aussortierten Teile in die richtigen Hände geraten, garantiert das Zeichen von FairWertung. Eine gute Idee sind auch die Shops der Entwicklungsorganisation Oxfam, die alte Kleidung annehmen. Natürlich können Sie Ihre Sachen auch bei Ebay oder über den Kleiderkreisel verkaufen.
Hier bringe ich meine Klamotten hin platz-fur-neues-schaffen.
8. Waschen Sie umweltfreundlich
Eine große Auswirkung auf die Umwelt hat das Waschen von Kleidungsstücken. Darum sollte die Maschine ganz voll sein, wenn Sie sie anstellen. Nutzen Sie zudem die Sparfunktionen, hängen Ihre Wäsche auf statt einen Trockner zu verwenden. Bei den meisten Kleidungsstücken reicht die 30-Grad-Einstellung zur Reinigung.
9. Sagen Sie ja zu fairer Bezahlung
Greenpeace ist kein Spezialist für Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, sondern für die Umweltschutz-Anstrengungen der Branche. Die „Kampagne für saubere Kleidung“ – Experten für solche ethischen Fragen - hat jüngst ein Firmenranking veröffentlicht, in dem sie die Firmen in puncto Zahlung existenzsichernder Löhne bewerten. Interessierte können sich dort ein Bild machen, wie 50 große Firmen im Vergleich abschneiden.
Greenpeace fordert, dass auch die sozialen Bedingungen der Textilarbeiter verbessert werden müssen. Umweltschutz und menschenwürdige Arbeitsbedingungen müssen Hand in Hand gehen. Die Textilfirmen sind dafür verantwortlich, beides zu garantieren.
10. Entscheiden Sie sich für Biobaumwolle
Baumwolle ist eine empfindliche Pflanze, für deren Anbau viel Dünger und Pestizide verwendet werden. Oft kommt sie als gentechnisch veränderte Sorte auf den Acker. Bio-Baumwolle ist eine gute Alternative. Wenn „Organic Cotton“ oder „Bio Cotton“ auf dem Etikett steht, sollte dort auch die Angabe 100 Prozent stehen.
11. Sprechen Sie Ihre Lieblingsmarke an
Sie haben eine Lieblingsmarke? Informieren Sie sich auf deren Webseite über ihre Umweltpolitik, insbesondere ihr Chemikalienmanagement. Sagen sie ihnen, dass Sie ihre Kleidung mögen, aber wünschen, dass sie mehr tun. Eines haben wir aus der Detox-Kampagne gelernt: Marken hören auf ihre Kunden!
12. Achten Sie auf Gütesiegel
Es ist nicht leicht, sich in dem Dschungel der Standards zu orientieren. Unser Textilratgeber schafft Abhilfe.
Ich habe hier einige wichtige Siegel zusammengefasst.
13. Machen Sie bei Kampagnen mit
Reden Sie mit Ihren Freunden über die dunkle Wahrheit hinter dem schönen Fummel. Begeistern Sie sie für Kleidertausch, peppen Sie Ihre Kleidung auf oder gehen Sie zusammen in Second Hand-Läden. Gemeinsam macht alles mehr Spaß! Damit helfen Sie Greenpeace, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Teilen Sie diesen Text auf Facebook und Twitter. Alles weitere zur Detox-Kampagne finden Sie hier: www.greenpeace.de/detox
14. Kaufen Sie weniger, aber bewusster
Es geht nicht nur darum, was wir kaufen, sondern auch wie viel. Der Überdruss am Überfluss hat inzwischen auch das Thema Mode erreicht, obwohl hier das Lebensgefühl des schnellen Wandels verkauft wird. Bis zu 40 Prozent dessen, was im Schrank hängt, tragen wir selten oder nie. Konsumieren wir weiter in diesem Tempo, wird es schwer, den Planeten zu entlasten.
Meine Favoriten habe ich hier aufgelilstet.
Was schafft ihr schon in der Umsetzung? Jedes noch so kleine Bißchen zählt!
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Dienstag, 12. August 2014
Donnerstag, 31. Juli 2014
... Nur noch 1 Tag!
Guten Morgen,
Ich weiß gar nicht warum ich mehr aufgeregt bin:
1) ich bin auf dem Weg nach Berlin zur Hochzeit einer langjährigen Freundin und
2) ich darf Morgen wieder shoppen :-)))
Tralala
Beides findet in Berlin statt.
Der erste Shopping-erlaubt-Tag in der Hochburg der anständigen Klamotte.
Sehr aufregend.
Ich fliege nach Berlin. Ich weiß, es gibt ökologisch anständigere Wege nach Berlin zu kommen, aber nicht in der kurzen Zeit und nicht zu dem Preis. Sorry, aber die Bahn hätte fast das Doppelte gekostet.
Bin sehr entspannt durch den Duty-Free Bereich gelaufen! ich musste ja nichts kaufen. Wie das wohl ab Morgen sein wird?
Das kleine Beutelchen für Kosmetik in der Handtasche habe ich vorsichtshalber gekauft, aber nicht gebraucht.
Ich wünsche einen fröhlichen Donnerstag.
Samstag, 26. Juli 2014
... so ein Shoppingverbot hat nicht nur Vorteile
Wir haben Familienwochenende.
Seit nun 13 Jahren eine liebgewonnene Tradition.
Der Mann meiner Mama lädt seine und ihre Kinder nebst Familien zu einem Wochenende in die Pfalz ein. Unsere "kleine" Familie besteht aus 22 Menschen und 4 Hunden. Anreise in diesem Jahr am Freitag nachmittag, Abreise am Sonntag nachmittag.
Im Stau stehend fragte ich meinen Mann, ob er die Blusen/Hemden und das Kleid, die im Flur an der Garderobe hingen mitgenommen habe. Wir drehen uns gleichzeitig im Auto nach hinten um und fangen an zu lachen.
Nein, sie hängen noch zu Hause im Flur.
Und nun?
Ich habe das T-Shirt, das ich trage und keine anderen Oberteile, außer einer Sweatshirt Jacke, dabei. Mein Mann trägt ein Hemd und hat immerhin ein langärmeliges T-Shirt dabei.
Nach Hause fahren ist keine wirkliche Alternative.
Früher wären wir wohl einfach von der Autobahn abgefahren und hätten etwas Neues gekauft.
Heute nicht.
Immerhin sind es noch 7 Tage, bis ich wieder shoppen darf.
Mein Mann wollte mir ganz spontan ein Trucker-Shirt an der nächsten Autobahnraststätte erwerben. Ich hatte Glück, es gab keins.
Ich werde entweder 3 Tage das gleiche tragen, oder auf Kleidung der anderen weiblichen Familienmitglieder ausweichen.
Jetzt erst mal einen fröhlichen Abend in meinem T-Shirt.
Der Rest wird sich ergeben.
Seit nun 13 Jahren eine liebgewonnene Tradition.
Der Mann meiner Mama lädt seine und ihre Kinder nebst Familien zu einem Wochenende in die Pfalz ein. Unsere "kleine" Familie besteht aus 22 Menschen und 4 Hunden. Anreise in diesem Jahr am Freitag nachmittag, Abreise am Sonntag nachmittag.
Im Stau stehend fragte ich meinen Mann, ob er die Blusen/Hemden und das Kleid, die im Flur an der Garderobe hingen mitgenommen habe. Wir drehen uns gleichzeitig im Auto nach hinten um und fangen an zu lachen.
Nein, sie hängen noch zu Hause im Flur.
Und nun?
Ich habe das T-Shirt, das ich trage und keine anderen Oberteile, außer einer Sweatshirt Jacke, dabei. Mein Mann trägt ein Hemd und hat immerhin ein langärmeliges T-Shirt dabei.
Nach Hause fahren ist keine wirkliche Alternative.
Früher wären wir wohl einfach von der Autobahn abgefahren und hätten etwas Neues gekauft.
Heute nicht.
Immerhin sind es noch 7 Tage, bis ich wieder shoppen darf.
Mein Mann wollte mir ganz spontan ein Trucker-Shirt an der nächsten Autobahnraststätte erwerben. Ich hatte Glück, es gab keins.
Ich werde entweder 3 Tage das gleiche tragen, oder auf Kleidung der anderen weiblichen Familienmitglieder ausweichen.
Jetzt erst mal einen fröhlichen Abend in meinem T-Shirt.
Der Rest wird sich ergeben.
Dienstag, 8. Juli 2014
... warum ich primark schlimmer finde als den Rest
Nunu spricht mir mit ihrem Artikel so sehr aus dem Herzen, dass ich ihn euch nicht vorenthalten möchte.
Ich weiss nicht wie es euch geht, aber die Frage, ob ein Unternehmen zu boykottieren ist, oder nicht ist oft nicht ganz leicht zu beantworten.
Ich werde häufiger gefragt, ob ich Primark, den Textilschweden, die bunten Spanier oder den deutschen Laden mit den 2 Buchstaben ab dem 1. August boykottieren werde.
Wie Nunu so treffend beschreibt, hat diese Medaille 2 Seiten: "Soll man Fast Fashion boykottieren oder nicht? Oft und vor allem von Seiten der Gewerkschafterinnen aus Bangladesch heißt es: Nein, bitte nicht, so haben wir wenigstens einen Job."
Boykott: JA
Ich habe mich für Boykott entschieden. Warum?
Um erneut Nunu zu zitieren: "Weil sich sonst in der Branche überhaupt nix tut. Man kann nicht so weitermachen wie bisher und fordern, dass sich was ändert."
Primark treibt "fast fashion" auf die Spitze. Mal eben schnell eins, zwei T-SHirts, oder auch einen ganzen Sack voll für kleines Geld mitnehmen. Wenn es nicht passt, oder sich aufgrund der schlechtenQualität gleich verzieht, wird es einfach entsorgt.
Kleidung als Einwegprodukt geht gar nicht!
Hier der ganze, sehr lesenswerte Artikel: warum-ich-primark-schlimmer-finde-als-den-rest
Ich weiss nicht wie es euch geht, aber die Frage, ob ein Unternehmen zu boykottieren ist, oder nicht ist oft nicht ganz leicht zu beantworten.
Ich werde häufiger gefragt, ob ich Primark, den Textilschweden, die bunten Spanier oder den deutschen Laden mit den 2 Buchstaben ab dem 1. August boykottieren werde.
Wie Nunu so treffend beschreibt, hat diese Medaille 2 Seiten: "Soll man Fast Fashion boykottieren oder nicht? Oft und vor allem von Seiten der Gewerkschafterinnen aus Bangladesch heißt es: Nein, bitte nicht, so haben wir wenigstens einen Job."
Boykott: JA
Ich habe mich für Boykott entschieden. Warum?
Um erneut Nunu zu zitieren: "Weil sich sonst in der Branche überhaupt nix tut. Man kann nicht so weitermachen wie bisher und fordern, dass sich was ändert."
Primark treibt "fast fashion" auf die Spitze. Mal eben schnell eins, zwei T-SHirts, oder auch einen ganzen Sack voll für kleines Geld mitnehmen. Wenn es nicht passt, oder sich aufgrund der schlechtenQualität gleich verzieht, wird es einfach entsorgt.
Kleidung als Einwegprodukt geht gar nicht!
Hier der ganze, sehr lesenswerte Artikel: warum-ich-primark-schlimmer-finde-als-den-rest
Montag, 7. Juli 2014
... noch 25 Tage, ein schlechtes Gewissen und die Luft ist raus
Es tut mir so leid, dass ich in den letzten 14 Tagen nichts geschrieben habe. Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen.
Ich war im Urlaub :-).
Ich habe in vollen Zügen meinen Hollandurlaub genossen.
Nichts tun, lesen, spazieren gehen, lecker essen. Einfach kein Stress.
Und nein, in der Zeit habe ich euch, meinen Blog und mein Shoppingverbot nicht vergessen. Ich hatte einfach keine Muse, um mich hinzusetzen und zu schreiben. Sorry.
Urlaub ohne Shopping war, so kurz vor Ende meiner shoppingfreien Zeit noch mal eine besondere Herausforderung.
Ich kaufe gerne Erinnerungen im Urlaub. Das können Klamotten, Schuhe, Handtaschen oder irgendwelche Accessoirs sein. Dinge, die mich das ganze Jahr über an die schöne Urlaubszeit erinnern. Und so hätte ich auch in diesem Urlaub das eine oder andere gekauft, wäre da nicht mein Shoppingverbot.
Ich hätte spontan einen sehr süßen Ringelpulli gekauft. Ich habe zwar einen, aber warum nicht einen 2. ;-)
Bunte Turnschuhe haben auch in Deckung gehen müssen. Nein, nicht wirklich, ich shoppe ja nicht. Ach ja und diese schicke bunte Daunenweste, so eine, die nicht so aufträgt und trotzdem gemütlich warm ist. Nein, ich habe sie nicht gekauft.
Außer kleinen Deckchen aus "Brügger Spitze" habe ich gar nichts gekauft.
Ich habe lecker gegessen (siehe oben) und den Urlaub ohne shopping genossen. Gefehlt hat mir nichts. Im Gegenteil, es ist total entspannend für mich an "Kaufoptionen" ohne kaufen vorbeizugehen. Das hätte ich nicht gedacht.
Ich war im Urlaub :-).
Ich habe in vollen Zügen meinen Hollandurlaub genossen.
Nichts tun, lesen, spazieren gehen, lecker essen. Einfach kein Stress.
Und nein, in der Zeit habe ich euch, meinen Blog und mein Shoppingverbot nicht vergessen. Ich hatte einfach keine Muse, um mich hinzusetzen und zu schreiben. Sorry.
Urlaub ohne Shopping war, so kurz vor Ende meiner shoppingfreien Zeit noch mal eine besondere Herausforderung.
Ich kaufe gerne Erinnerungen im Urlaub. Das können Klamotten, Schuhe, Handtaschen oder irgendwelche Accessoirs sein. Dinge, die mich das ganze Jahr über an die schöne Urlaubszeit erinnern. Und so hätte ich auch in diesem Urlaub das eine oder andere gekauft, wäre da nicht mein Shoppingverbot.
Ich hätte spontan einen sehr süßen Ringelpulli gekauft. Ich habe zwar einen, aber warum nicht einen 2. ;-)
Bunte Turnschuhe haben auch in Deckung gehen müssen. Nein, nicht wirklich, ich shoppe ja nicht. Ach ja und diese schicke bunte Daunenweste, so eine, die nicht so aufträgt und trotzdem gemütlich warm ist. Nein, ich habe sie nicht gekauft.
Außer kleinen Deckchen aus "Brügger Spitze" habe ich gar nichts gekauft.
Ich habe lecker gegessen (siehe oben) und den Urlaub ohne shopping genossen. Gefehlt hat mir nichts. Im Gegenteil, es ist total entspannend für mich an "Kaufoptionen" ohne kaufen vorbeizugehen. Das hätte ich nicht gedacht.
Freitag, 11. April 2014
... noch 111 Tage und dann gibt's ne fette Belohnung,oder?
Seit einiger Zeit denke ich darüber nach, wie und ob ich mich für mein Jahr (365 Tage!) nicht-shoppen belohnen werde.
Jetzt ist es ja nicht mehr weit.
Bald habe ich es geschafft.
Werde ich mich belohnen? Womit?
Ich weiss es nicht. Ich bin hin und her gerissen.
Werde ich shoppen wollen?
Sinnfrei irgendwas, weil ich wieder darf?
Vermutlich nicht. Ich weiss zu viel. Ich werde nie wieder einfach so, total unvorbelastet shoppen gehen können. Ich bin einfach nicht mehr unvorbelastet.
Aber wie könnte eine Belohnung für mich aussehen?
Irgendwas großes tolles.
Ist ja immerhin eine tolle Leistung und ich hab ja so viel gespart.
Aber irgendwie auch nicht.
Worin liegt die Leistung?
Ich habe auf Dinge verzichtet, die ich nicht wirklich brauche.
Ich habe keine Klamotten gekauft, die "schmutzig" hergestellt wurden.
Ich habe Klamotten geschenkt bekommen. Entweder waren sie fair und ökologisch anständig, oder einfach second hand.
Ist das insgesamt Belohnung genug?
Ich hab noch keine Idee.
Habt ihr Ideen dazu?
Jetzt ist es ja nicht mehr weit.
Bald habe ich es geschafft.
Werde ich mich belohnen? Womit?
Ich weiss es nicht. Ich bin hin und her gerissen.
Werde ich shoppen wollen?
Sinnfrei irgendwas, weil ich wieder darf?
Vermutlich nicht. Ich weiss zu viel. Ich werde nie wieder einfach so, total unvorbelastet shoppen gehen können. Ich bin einfach nicht mehr unvorbelastet.
Aber wie könnte eine Belohnung für mich aussehen?
Irgendwas großes tolles.
Ist ja immerhin eine tolle Leistung und ich hab ja so viel gespart.
Aber irgendwie auch nicht.
Worin liegt die Leistung?
Ich habe auf Dinge verzichtet, die ich nicht wirklich brauche.
Ich habe keine Klamotten gekauft, die "schmutzig" hergestellt wurden.
Ich habe Klamotten geschenkt bekommen. Entweder waren sie fair und ökologisch anständig, oder einfach second hand.
Ist das insgesamt Belohnung genug?
Ich hab noch keine Idee.
Habt ihr Ideen dazu?
Mittwoch, 2. April 2014
... noch 121 Tage
... Passiert dann das?
Ich hoffe ja nicht. Und denke auch, dass ich so gar nicht mehr shoppen gehen kann. Ich weiss zu viel und kann einfach nicht mehr fast fashion fröhnen.
Das ist gut so. Ok, manchmal vielleicht auch minimal belastend, aber so ist das wohl mit dem bewussten Leben. Sinnfreier Konsum ist nicht mehr wirklich möglich.
Wie haltet ihr das so?
Das ist gut so. Ok, manchmal vielleicht auch minimal belastend, aber so ist das wohl mit dem bewussten Leben. Sinnfreier Konsum ist nicht mehr wirklich möglich.
Wie haltet ihr das so?
Montag, 17. Februar 2014
... Der Kaffeeröster und seine Angebote
Ich muss ja gestehen, ich habe bevor ich hier angefangen habe, das eine oder andere beim Kaffeeröster gekauft. Seit die Filiale auf meinem direkten Büroweg geschlossen wurde habe ich auch angefangen online zu shoppen.
Wenn ihr euch erinnert, ich bin keine wirkliche online Shopperin. Außer hier.
Einer der wenigen Newsletter, die ich aboniert habe und in den ich regelmäßig reingeschaut habe.
Ja ich gestehe, ich habe Sportklamotten, Handtücher und Bettwäsche gekauft. Auch mal was in Bio Baumwolle. Aber eher zufällig.
Als ich hier angefangen habe waren die wöchentlichen Newsletter eine echte Herrausforderung. Und ganz selten sind sie es immer noch. Da schaue ich dann rein und verspüre ein leichtes "Haben-wollen-Zucken". Doch zum Glück brauchen ich aktuell wirklich nichts Neues. Bisher hat es gut geklappt. Und nun vermisse ich es nicht mehr.
Macht euch einen schönen Tag. :-)
Wenn ihr euch erinnert, ich bin keine wirkliche online Shopperin. Außer hier.
Einer der wenigen Newsletter, die ich aboniert habe und in den ich regelmäßig reingeschaut habe.
Ja ich gestehe, ich habe Sportklamotten, Handtücher und Bettwäsche gekauft. Auch mal was in Bio Baumwolle. Aber eher zufällig.
Als ich hier angefangen habe waren die wöchentlichen Newsletter eine echte Herrausforderung. Und ganz selten sind sie es immer noch. Da schaue ich dann rein und verspüre ein leichtes "Haben-wollen-Zucken". Doch zum Glück brauchen ich aktuell wirklich nichts Neues. Bisher hat es gut geklappt. Und nun vermisse ich es nicht mehr.
Macht euch einen schönen Tag. :-)
Donnerstag, 13. Februar 2014
... noch 169 Tage und erkältet :-(
Sorry, dass ich mich ein paar Tage nicht gemeldet habe, aber ich hänge hier total verschnupft auf der Couch rum.
Dabei sind es noch 169 Tage und sollte und wollte so viel bloggen.
Bin aber gerade zu platt.
Ich arbeite gerade an einer Linkliste mit lauter tollen Klamotten, die auch ich in 169 Tagen shoppen kann und werde :-)
Dabei sind es noch 169 Tage und sollte und wollte so viel bloggen.
Bin aber gerade zu platt.
Ich arbeite gerade an einer Linkliste mit lauter tollen Klamotten, die auch ich in 169 Tagen shoppen kann und werde :-)
Mittwoch, 5. Februar 2014
... Schuhe und Kompensationskauf
Ha, bei Schuhen bin ich immer noch nicht aus dem Schneider.
Bin gestern Abend an einem Schaufenster vorbeigelaufen, mit diesen Schuhen im Superangebot. Nur 60 Euro für diese tollen Schuhe. Und das nach so einem anstrengend Tag.
Ohne Shoppingverbot (bzw. vorher) wäre ich ohne zu zögern in den Laden und wenn sie bequem und in meiner Größe da gewesen wären hätte ich sie mitgenommen.
Bin gestern Abend an einem Schaufenster vorbeigelaufen, mit diesen Schuhen im Superangebot. Nur 60 Euro für diese tollen Schuhe. Und das nach so einem anstrengend Tag.
Ohne Shoppingverbot (bzw. vorher) wäre ich ohne zu zögern in den Laden und wenn sie bequem und in meiner Größe da gewesen wären hätte ich sie mitgenommen.
Sonntag, 2. Februar 2014
... Halbzeit!
Jetzt hab ich schon 6 Monate hinter mich gebracht. Und bin ehrlich gesagt auch ein bißchen stolz drauf :-)
An machen Tagen war es echt nicht leicht, aber an Aufgabe habe ich nie wirklich gedacht. Manchmal war es auch erstaunlich einfach.
Ich war neugierig, was für Erfahrungen werde ich machen? Werde ich durchhalten? Werde ich es beenden? Werde ich hadern? Tricksen? Kann ich überhaupt noch in die Stadt gehen?
Bisher habe ich gut durchgehalten und das nächste halbe Jahr schaffe ich auch noch. Getrickst habe ich nicht, nur interessante Ersatzbefriedigung geschaffen. In die Stadt gehen ist jetzt deutlich entspannter. Eine echt spannende Erfahrung. Ich muss nichts kaufen.
Aber ganz ehrlich, so komplett imun bin ich nicht. Keine Schuhe kaufen fällt mir immer noch nicht leicht. Das werde ich vermutlich als erstes machen, wenn das Jahr rum ist.
Auch spannend, irgend eine Art der Konditionierung bei mir, dass in die Stadt gehen immer auch mit "mir was Gutes tun" zu tun hat. Vielleicht kommt es aus der Zeit, als es mir finanziell echt sch... ging und ich mir so gar nichts leisten konnte.
Wer macht mit im Februar? Ganz spontan. Es muss ja kein Jahr sein, aber einen Monat lang auf Shopping (Klamotten und Co.) verzichten?
Einge von euch machen ja schon mit. Das finde ich Klasse. Schreibt mir was ihr erlebt. Gerne auch als Gast hier in meinem Blog.
Ich freue mich drauf.
An machen Tagen war es echt nicht leicht, aber an Aufgabe habe ich nie wirklich gedacht. Manchmal war es auch erstaunlich einfach.
Ich war neugierig, was für Erfahrungen werde ich machen? Werde ich durchhalten? Werde ich es beenden? Werde ich hadern? Tricksen? Kann ich überhaupt noch in die Stadt gehen?
Bisher habe ich gut durchgehalten und das nächste halbe Jahr schaffe ich auch noch. Getrickst habe ich nicht, nur interessante Ersatzbefriedigung geschaffen. In die Stadt gehen ist jetzt deutlich entspannter. Eine echt spannende Erfahrung. Ich muss nichts kaufen.
Was habe ich gewonnen?
Freiheit!
Ich brauche einiges einfach nicht mehr. Mein Aussehen ist mir nicht mehr so wichtig. Klar falle ich nach wie vor nicht direkt aus dem Bett ins Büro, aber ich hatte ewig keine Tage mehr mit "ich hab nichts anzuziehen".
Mir ist nicht mehr so wichtig, ob meine Garderobe im Trend liegt, oder wie andere meine Klamotten beurteilen.
Geld gespart habe ich auch. Ich habe alte Klamotten neu entdeckt, ein altes Hobbies neu entdeckt und echt viele Anregungen zum bewussten Leben kennengelernt. Ich habe bisher schon eine Menge gelernt. Ich habe tolle Leute kennen gelernt. Viele neue Ideen :-)
Ich habe neue kreative Wege gefunden mir Belohnung zu verschaffen.
Ich bin geruchsempfindlicher geworden: Der Geruch in den Läden geht gar nicht mehr. Mir ist nicht mehr so wichtig, ob meine Garderobe im Trend liegt, oder wie andere meine Klamotten beurteilen.
Geld gespart habe ich auch. Ich habe alte Klamotten neu entdeckt, ein altes Hobbies neu entdeckt und echt viele Anregungen zum bewussten Leben kennengelernt. Ich habe bisher schon eine Menge gelernt. Ich habe tolle Leute kennen gelernt. Viele neue Ideen :-)
Ich habe neue kreative Wege gefunden mir Belohnung zu verschaffen.
Aber ganz ehrlich, so komplett imun bin ich nicht. Keine Schuhe kaufen fällt mir immer noch nicht leicht. Das werde ich vermutlich als erstes machen, wenn das Jahr rum ist.
Auch spannend, irgend eine Art der Konditionierung bei mir, dass in die Stadt gehen immer auch mit "mir was Gutes tun" zu tun hat. Vielleicht kommt es aus der Zeit, als es mir finanziell echt sch... ging und ich mir so gar nichts leisten konnte.
Wer macht mit im Februar? Ganz spontan. Es muss ja kein Jahr sein, aber einen Monat lang auf Shopping (Klamotten und Co.) verzichten?
Einge von euch machen ja schon mit. Das finde ich Klasse. Schreibt mir was ihr erlebt. Gerne auch als Gast hier in meinem Blog.
Ich freue mich drauf.
Dienstag, 21. Januar 2014
... Konto ausgeglichen :-)
Es ist schon echt merkwürdig.
Ich hätte es ja immer abgestritten.
Aber mein Konto sagt was anderes.
Es ist seit einiger Zeit ausgeglichen.
Habe ich wirklich so viele Klamotten gekauft?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Nach mehr als 5 Monaten ohne habe ich immer noch keine Mangelerscheinungen.
Es muss mehr sein.
Es ist nicht nur der Verzicht auf Klamotten, sondern insgesamt bewusstes Leben.
Ich spare nicht nur an Klamotten, Handtaschen, Schuhen und Assessoirs, sondern auch an anderen Dingen, die ich nicht mehr in der 100dersten (gefühlt) Version kaufe. Duschgels, Badezusätze und sonstige Kosmetika kaufe ich sehr viel bewusster und damit auch weniger.
Auf dem Weg ins Büro hatte ich noch ein paar Minuten Zeit und habe in der Zeitschriften Auslage spazieren geschaut. Auch Zeitschriften kaufe ich viel weniger. Sie interessieren mich inhaltlich einfach nicht mehr so. Außerdem kann ich ja einen Großteil auch im Internet sehen. Ich spare Ressourcen damit.
Ich spare auch an Lebensmitteln. Ich kaufe bewusster ein.
Ich streite nach wie vor ab, dass mein Kontoausgleich nur durch den Klamottenverziccht kommt, aber ich freue mich natürlich drüber :-)
Ich hätte es ja immer abgestritten.
Aber mein Konto sagt was anderes.
Es ist seit einiger Zeit ausgeglichen.
Habe ich wirklich so viele Klamotten gekauft?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Nach mehr als 5 Monaten ohne habe ich immer noch keine Mangelerscheinungen.
Es muss mehr sein.
Es ist nicht nur der Verzicht auf Klamotten, sondern insgesamt bewusstes Leben.
Ich spare nicht nur an Klamotten, Handtaschen, Schuhen und Assessoirs, sondern auch an anderen Dingen, die ich nicht mehr in der 100dersten (gefühlt) Version kaufe. Duschgels, Badezusätze und sonstige Kosmetika kaufe ich sehr viel bewusster und damit auch weniger.
Auf dem Weg ins Büro hatte ich noch ein paar Minuten Zeit und habe in der Zeitschriften Auslage spazieren geschaut. Auch Zeitschriften kaufe ich viel weniger. Sie interessieren mich inhaltlich einfach nicht mehr so. Außerdem kann ich ja einen Großteil auch im Internet sehen. Ich spare Ressourcen damit.
Ich spare auch an Lebensmitteln. Ich kaufe bewusster ein.
Ich streite nach wie vor ab, dass mein Kontoausgleich nur durch den Klamottenverziccht kommt, aber ich freue mich natürlich drüber :-)
Montag, 13. Januar 2014
... Haben-wollen-Mechanismus - brauner Hosenanzug
Habe heute morgen eine Frau in einem echt tollen braunen Hosenanzug gesehen.
Früher habe ich mich in solchen Momenten unwillkürlich gefragt: ob der mir auch stehen würde. Ja, würde er.
Früher habe ich mich in solchen Momenten unwillkürlich gefragt: ob der mir auch stehen würde. Ja, würde er.
Hab ich eigentlich einen braunen Hosenanzug? Nein! Oh Schreck.
Brauche ich einen braunen Hosenanzug? Ja unbedingt! Wie konnte ich bisher ohne leben?
Und jetzt realistisch: na klar wäre es toll neben dem blauen, schwarzen, weißen und beigen Hosenanzug noch nen Braunen zu haben. Aber muss das sein?
In diesem Jahr bleibt mir die Suche erspart :-)
Und ich werde immer besser. Das Gefühl kommt nur noch echt selten.
Ich nehme chicke Klamotten bei anderen schon noch wahr, aber es hat lange nicht mehr den Stellenwert, den es mal hatte. Spannend.
Ich nehme chicke Klamotten bei anderen schon noch wahr, aber es hat lange nicht mehr den Stellenwert, den es mal hatte. Spannend.
Samstag, 4. Januar 2014
... noch 209 Tage, oder schon 5 Monate geschafft
Willkommen im neuen Jahr.
Nach einem schönen und echt interessanten 2013 bin ich gespannt was 2014 so zu bieten hat. Erste Nicht-Shopping-Erlebnisse habe ich nun auch schon hinter mich gebracht.
Ich war gestern mit meinem Mann in einem der großen Einkaufszentren in Frankfurt, da er sich Hemden kaufen wollte. Außer uns hatte halb Frankfurt die gleiche Idee.
Es war also echt was los.
Und dann gab es natürlich bei den grossen bekannten Kleidungsgeschäften satte Rabatte.
Gaaaannnnz viel Sale.
Normal alles in allem eine echte Garantie für Stress.
Ist schon echt spannend was mit mir mit Shoppingverbot passiert: ich war total entspannt. Musste nicht schauen was ich jetzt nun dringend haben will, oder gar "brauche". Klar nehme ich nach wie vor schöne Sachen wahr, muss sie aber nicht mehr haben. Das macht so ne Shoppingaktion echt entspannt. Was für eine interessante Erkenntnis. :-)
Nach einem schönen und echt interessanten 2013 bin ich gespannt was 2014 so zu bieten hat. Erste Nicht-Shopping-Erlebnisse habe ich nun auch schon hinter mich gebracht.
Ich war gestern mit meinem Mann in einem der großen Einkaufszentren in Frankfurt, da er sich Hemden kaufen wollte. Außer uns hatte halb Frankfurt die gleiche Idee.
Es war also echt was los.
Und dann gab es natürlich bei den grossen bekannten Kleidungsgeschäften satte Rabatte.
Gaaaannnnz viel Sale.
Normal alles in allem eine echte Garantie für Stress.
Ist schon echt spannend was mit mir mit Shoppingverbot passiert: ich war total entspannt. Musste nicht schauen was ich jetzt nun dringend haben will, oder gar "brauche". Klar nehme ich nach wie vor schöne Sachen wahr, muss sie aber nicht mehr haben. Das macht so ne Shoppingaktion echt entspannt. Was für eine interessante Erkenntnis. :-)
Freitag, 27. Dezember 2013
... noch 217 Tage und kein bischen weise
Ich war heute kurz in der Stadt.
Hatte was zu erledigen.
Meine Herrn, da war die Hölle los. Tausende Menschen hin und her auf der Zeil. Geht man zu nah an einem Eingang eines Klamottenladens vorbei riecht man den Eifer der Shopperinnen bis raus.
So viele Menschen die entweder einfach nur die kurzen Urlaubstage nutzen wollen, oder Gutscheine bekommen haben, oder Geldgeschenke einlösen wollen, oder "falsche" Geschenke umtauschen.
Schon echt erstaunlich. Alles ein riesiger Konsumwahn. Geht es eigentlich noch drum was Schönes zu verschenken? Irgendwas mit Liebe. Scheint nicht so, wenn man sich die Menschenmassen anschaut. Da schien in Frankfurt jedes 2. Geschenk falsch zu sein.
Oder nicht. Vielleicht ging es den Menschen wie mir. Wenn ich nicht noch 217 Tage vor mir hätte und die Stadt und die Läden nicht so absurd voll gewesen wären, ich hätte mich bei dem schönen Wetter von den SALE tralala Schildern auch verführen lassen.
Ja, schon klar, dass das alles zum Programm gehört, seit es keinen echten SSV und WSV mehr gibt. Aber was soll's? So viele tolle günstige Klamotten und Dinge. Wie kann man da wiederstehen?
Ok, heute weiss ich zu viel und kann nicht einfach sinnfrei shoppen gehen. Aber für einen kurzen Moment dachte ich, och, das könnte mir auch gefallen.
Und nein, es ist nicht immer einfach. Und Vernunft kann ganz schön anstrengend sein.
Sonntag, 15. Dezember 2013
Weihnachtsgeschenke & Weihnachtswahn
Es ist wieder so weit, in 9 Tagen ist Weihnachten. Und wie jedes Jahr stellt sich die Frage: was verschenke ich. Ich möchte sinnvolles, passendes verschenken.
Bereits im letzten Jahr habe ich die meisten meiner Geschenke selbst gebastelt. Und soweit ich beurteilen kann, kamen die Sachen auch echt gut an. Mal eine CD mit Lieblingsliedern, selbstgemachtes Knuspermüsli, Etageren und ne Menge dies & das.
Nach wie vor finde ich die Idee, sich dem Konsumterror entgegenzustellen genau richtig. Für mich in diesem Jahr mehr denn je.
Für alle, die noch auf der Suche nach schönen Ideen sind habe ich hier ein paar Tips:
Eine tolle Idee ist es, Zeit zu verschenken.
Mal gemeinsam ins Theater zu gehen, einen gemeinsamen Abend miteinander verbringen, Picknicken gehen, ins Museum gehen, ...
Mir fallen da viele Dinge ein.
Hier gibt es noch mehr Ideen zu sehen und zu schenken: zeit-statt-zeug.de
Selbstgemachtes & Basteleien:
Das habe ich in den letzten Jahren gemacht. Und werde auch dieses Jahr wieder das eine oder andere basteln.
Hier gibt es tolle Ideen:
handmadekultur.de
utopia.de
weupcycle.com
Wer was kaufen mag, kann neben ökologisch und oder sozial wertvolle auch Dinge aus der Region oder besonderes eigenes, upgecyceltes einkaufen.
In Frankfurt in der Galerie 100 facebook.com/laden100
Genusshaus: facebook.com/ReiningWerth
Kreis zum Quadrat: kreiszuquadrat.de
Danke Kirstin für die übergreifenden links: frauschwarzwirdgruen.de
Bereits im letzten Jahr habe ich die meisten meiner Geschenke selbst gebastelt. Und soweit ich beurteilen kann, kamen die Sachen auch echt gut an. Mal eine CD mit Lieblingsliedern, selbstgemachtes Knuspermüsli, Etageren und ne Menge dies & das.
Nach wie vor finde ich die Idee, sich dem Konsumterror entgegenzustellen genau richtig. Für mich in diesem Jahr mehr denn je.
Für alle, die noch auf der Suche nach schönen Ideen sind habe ich hier ein paar Tips:
Eine tolle Idee ist es, Zeit zu verschenken.
Mal gemeinsam ins Theater zu gehen, einen gemeinsamen Abend miteinander verbringen, Picknicken gehen, ins Museum gehen, ...
Mir fallen da viele Dinge ein.
Hier gibt es noch mehr Ideen zu sehen und zu schenken: zeit-statt-zeug.de
Selbstgemachtes & Basteleien:
Das habe ich in den letzten Jahren gemacht. Und werde auch dieses Jahr wieder das eine oder andere basteln.
Hier gibt es tolle Ideen:
handmadekultur.de
utopia.de
weupcycle.com
Wer was kaufen mag, kann neben ökologisch und oder sozial wertvolle auch Dinge aus der Region oder besonderes eigenes, upgecyceltes einkaufen.
In Frankfurt in der Galerie 100 facebook.com/laden100
Genusshaus: facebook.com/ReiningWerth
Kreis zum Quadrat: kreiszuquadrat.de
Danke Kirstin für die übergreifenden links: frauschwarzwirdgruen.de
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Montag, 2. Dezember 2013
... 4 Monate ohne Shopping
Ich habe schon 4 Monate hinter mich gebracht. :-)
Und was bringt es mir?
Ehrlich gesagt, ne ganze Menge. Neben einem deutlich ausgeglichenerem Konto fühle auch ich mich irgendwie ausgeglichener. Obwohl ich im Moment sehr viel um die Ohren habe, gehe ich alles in allem deutlich bewusster mit mir um.
Ich bin wohl shoppen gegangen, um mir einen Ausgleich zu verschaffen und um mir was Gutes zu tun.
Das mache ich jetzt anders. Ich gehe bewusster mit mir um. Wenn es ganz schwierig wird lege ich bewusste Momente für mich ein (gehe in die Wanne, lasse mich massieren, oder ähnliches).
Ich lebe bewusster, ich stricke und entdecke den Inhalt meines Kleiderschranks immer wieder neu. Ich hatte seither keinen Tag mehr mit "nix-anzuzieehen" ich werde kreativer.
Und es mach echt Spass :-)
Und was bringt es mir?
Ehrlich gesagt, ne ganze Menge. Neben einem deutlich ausgeglichenerem Konto fühle auch ich mich irgendwie ausgeglichener. Obwohl ich im Moment sehr viel um die Ohren habe, gehe ich alles in allem deutlich bewusster mit mir um.
Ich bin wohl shoppen gegangen, um mir einen Ausgleich zu verschaffen und um mir was Gutes zu tun.
Das mache ich jetzt anders. Ich gehe bewusster mit mir um. Wenn es ganz schwierig wird lege ich bewusste Momente für mich ein (gehe in die Wanne, lasse mich massieren, oder ähnliches).
Ich lebe bewusster, ich stricke und entdecke den Inhalt meines Kleiderschranks immer wieder neu. Ich hatte seither keinen Tag mehr mit "nix-anzuzieehen" ich werde kreativer.
Und es mach echt Spass :-)
Sonntag, 1. Dezember 2013
... mein voller Kleiderschrank
Haha, und wer hat gestern Abend beim Schrottwichteln das mehr oder weniger einzige tragbare Kleidungsstück erwichtelt. Genau. Bin nun Besitzerin einer neuen weissen (!!) Winterjacke. Ok, den Rücken muss ich noch bearbeiten, da steht ein Firmenname drauf, mit dem ich nicht unbedingt öffentlich gesehen werden möchte. Das nur nebenbei.
Ich habe eben Sommer- und Wintergarderobe im Kleiderschrank getauscht. Wir wohnen in einem Altbau und haben die volle Höhe von 3,60m mit Schrank ausgenutzt. Ich tausche also unten (täglich nutzbar) gegen oben (ist aus der nicht aktuellen Saison). Hinten (Schuhe aus der nicht aktuellen Saison) gegen vorne (täglich nutzbar).
Ich schäme mich etwas über die Mengen an Schuhen, Stiefeln, Jacken, Pullis, T-Shirts, Röcke, etc., die ich getauscht habe.
Ich werde keine Mengen angeben. Aber da ist noch deutliches Reduzierungspotential. Ihr dürft in den nächsten Wochen auf einges Altes neu entdecken gespannt sein.
Macht euch noch nen schönen Sonntag.
Ich habe eben Sommer- und Wintergarderobe im Kleiderschrank getauscht. Wir wohnen in einem Altbau und haben die volle Höhe von 3,60m mit Schrank ausgenutzt. Ich tausche also unten (täglich nutzbar) gegen oben (ist aus der nicht aktuellen Saison). Hinten (Schuhe aus der nicht aktuellen Saison) gegen vorne (täglich nutzbar).
Ich schäme mich etwas über die Mengen an Schuhen, Stiefeln, Jacken, Pullis, T-Shirts, Röcke, etc., die ich getauscht habe.
Ich werde keine Mengen angeben. Aber da ist noch deutliches Reduzierungspotential. Ihr dürft in den nächsten Wochen auf einges Altes neu entdecken gespannt sein.
Macht euch noch nen schönen Sonntag.
Donnerstag, 28. November 2013
... kauf nix Tag - jetzt alle
Heute ist internationaler "Kauf-nix-Tag".
Enstanden ist der Protesttag in den USA. Am Freitag nach Thanksgiving findet immer der Black Friday statt. Viele Leute haben frei und der Handel lockt mit tollen Angeboten. Dem entgegen steht der "Kauf-nix-Tag" als Protest gegen "ausbeuterische Produktions- und Handelsstrategien internationaler Konzerne und Finanzgruppen".
Mehr findet ihr unter:http://de.wikipedia.org/wiki/Kauf-Nix-Tag
Ich möchte euch zu kritischem Konsum anregen. Nicht im Kaufrausch versinken, sondern bewusst einkaufen. Die Adventssamstage sind immer die verkaufsstärksten Tage des Einzelhandels. Freunde von mir haben kleine tolle Läden in Frankfurt. Die möchte ich nicht um ihr Geschäft bringen. Ein toller kleiner Laden zieht um und hat heute im alten Laden den letzten Tag, an dem alles raus soll. Mein Mann und 3 Fotografen wollen auch heute gerne weiter Bilder verkaufen.
Also, einfach bewusster kaufen :-)
Ich wünsche einen schönen Samstag.
Enstanden ist der Protesttag in den USA. Am Freitag nach Thanksgiving findet immer der Black Friday statt. Viele Leute haben frei und der Handel lockt mit tollen Angeboten. Dem entgegen steht der "Kauf-nix-Tag" als Protest gegen "ausbeuterische Produktions- und Handelsstrategien internationaler Konzerne und Finanzgruppen".
Mehr findet ihr unter:http://de.wikipedia.org/wiki/Kauf-Nix-Tag
Ich möchte euch zu kritischem Konsum anregen. Nicht im Kaufrausch versinken, sondern bewusst einkaufen. Die Adventssamstage sind immer die verkaufsstärksten Tage des Einzelhandels. Freunde von mir haben kleine tolle Läden in Frankfurt. Die möchte ich nicht um ihr Geschäft bringen. Ein toller kleiner Laden zieht um und hat heute im alten Laden den letzten Tag, an dem alles raus soll. Mein Mann und 3 Fotografen wollen auch heute gerne weiter Bilder verkaufen.
Also, einfach bewusster kaufen :-)
Ich wünsche einen schönen Samstag.
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