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Freitag, 19. Dezember 2014

... Weihnachten - etwas bewusster, etwas ökologischer, etwas nachhaltiger

Weihnachten, das Fest der Liebe und des Genießens, ist heute immer mehr ein Fest des Konsums geworden. Nein, ich will euch den Spaß der vollen Kaufhäuser oder Postzentren (für die Onlinekäufer), der genervten Menschenmengen und der irren Schenkerei nicht verderben.

Ich möchte nur Anregungen zu einer etwas bewusstere, etwas ökologischere und etwas nachhaltigere Weihnachtszeit geben. Also für mich einen Kaffee aus meiner Weihnachtstasse und los gehts. 



1. Geschenke
Ich schenke sehr gerne. Oft sammel ich Geschenke schon das ganze Jahr über. Um dem Konsumwahn etwas entgegenzusetzen schenke ich gerne selbst gebasteltes oder gestricktes. Aber nicht jeder hat daran Spaß oder die Zeit selbst zu basteln. 

Eine tolle Idee finde ich, ist es, auch einfach Zeit zu schenken. Gemeinsam zu picknicken, spazieren zu gehen, ins Kino zu gehen oder einfach nur bei einer Tasse Kaffee miteinander zusammen Zeit zu verbringen.
Natürlich kann man auch Dinge kaufen. Hierzu empfehle ich lokales Einkaufen! Nur wenn ihr die kleinen Läden in eurer Umgebung unterstütz haltet ihr sie lebendig. Eine kleine Übersicht von Läden in denen ich gerne einkaufe findet ihr hier.

2. Verpackungen 
Weniger ist hier einfach echt mehr. Schon beim Einkaufen kann man gut auf Plastiktüten verzichten, in dem man einfach seine Stoffbeutel dabei hat. 

Ich habe im Frühjahr Furoshiki, eine japanische Verpackungsart mit Stoffen kennengelernt.
Aber nicht immer hat man das passende Stück Stoff parat. Bei mir kommt erschwerend hinzu, dass ich nicht nähen kann und die meisten Stoffe sehen umsäumt einfach hübscher aus. 
Was ich sehr oft zur Hand habe ist Papier in unterschiedlichen Formen (Zeitungen, Bäcker- und Obsttüten, Landkarten, alte Bücher,...). Entweder bestempel ich es oder nutze es einfach so. 

Wenn ihr nicht so einen reichen Fundus an altem Papier und Co. habt, dann verwendet am besten recyceltes Geschenkpapier und kein mit Plastik beschichtetes Papier. Das belastet die Umwelt noch zusätzlich.

3. Der Tannenbaum 
Ja, ja der Tannenbaum, bis zu meiner Recherche dachte ich ja, dass ich mit meinem 15 Jahre alten Plastikbaum ganz weit vorne bin. Dem ist aber leider nicht so, da ein Plastikbaum in der Herstellung und im Abbau nicht so toll abschneidet. 
Aber mir tut es immer leid, dass so viele Bäume geschlagen werde und anschließend im Müll landen. Ich habe da noch keine wirklich gute Lösung für mich gefunden.
Wer denn einen echten Baum haben möchte, achte doch bitte darauf, dass er ohne Gifte aus regionaler Forstwirtschaft mit möglichst kurzen Wegen kommt. Wenn ihr euren Baum anschließend wieder auspflanzen könnt, ist das die eindeutig bessere Alternative.
Toll finde ich die Idee einen Baum zu mieten. In anderen Ländern ist das schon viel normaler, hier ist die Idee noch am Anfang, z.B. bei HappyTree in Düsseldorf/Köln.

4. Lichterketten - Stromfresser
Hier ist es kein Geheimnis und auch ganz einfach: Normale Lichterketten verbrauchen sehr viel Strom und kommen daher nicht in Frage. LED Lichterketten sind da eine echte Alternative.  Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und auch in gemütlich warmen Licht.

5. Kerzen 
Zur weihnachtlichen Gemütlichkeit gehören selbstverständlich auch Kerzen. Aber bitte ohne Palmöl. Die Herstellungsbedingungen von Palmöl haben katastrophale Auswirkungen auf unsere Umwelt und gefährden selten gewordene Tiere, wie z.B. Orang Utans und Tiger. 
Das Wachs herkömmlicher Kerzen besteht meistens aus Paraffin, einem Abfallprodukt der Schmierölproduktion. Das Abbrennen, kann Schadstoffe freisetzen.
Bitte achtet daher auf gute Qualität von Kerzen und achtet auf das RAL-Gütezeichen von Kerzen. 

6. Essen & Trinken
Bittet achtet auf nachhaltige Lebensmittel, wie z.B. nachhaltig gefangenem Fisch. 
Kauft am besten regional in Hofläden, bei Bauern oder auf Bauernmärkten in der Nähe ein. Hier könnt ihr in Frankfurt und Umgebung "Bio-Shoppen".
Getränkte kommen idealerweise aus Mehrwegflaschen. Plastikflaschen brauchen ca. 450 (!) Jahre zum verrotten! 

Ich wünsche ein schönes 4. Adventswochenende. 
Wie gestaltet ihr die Vorweihnachtszeit bewusster, ökologischer und nachhaltiger? 


Dienstag, 28. Oktober 2014

... ein erfolgreicher Mädchenflohmarkt

Ein ereignisreicher, anstrengender aber auch echt schöner Sonntag liegt hinter mir. Nachdem das ganze Auto vollgeladen war ging es los.

Alle 100 (!!!) ausstellenden Mädchen/Frauen hatten Zeitfenster bekommen, an denen sie anreisen durften bzw. sollten. In meiner Mail stand 10:30 Uhr. Wir warteten kurz in der Waldschmidtstrasse, aber dank der geduldigen Security standen alle sortiert mit ihren Autos, bis sie im Hof kurz ausladen konnten. Die Autos wurden anschließend von ihren Lieben wieder entfernt. Soweit ich beobachtet habe, klappte das auch bis auf wenige Ausnahmen echt gut.
Mein Zeitfenster, wie auch mein Platz waren relativ mittig. Und das war für meinen Geschmack auch genau richtig so. 

Ab 12 ging es los. Bis 17 Uhr riss der Strom der Klamottensuchenden nicht ab. Bis 17 Uhr habe ich dann verkauft, verkauft, verkauft.
Ich weiß nicht woran es liegt, aber so war ich nie. Auch vor meiner shoppingfreien Zeit nicht. Ich war nie so geierig nach Klamotten, manche Frau handelt wie blöd noch nen Euro und noch nen Euro raus. 
Manche waren auch echt einfach toll. Insgesamt eine echt tolle Stimmung.  





Ein dickes Danke schön an die tolle Organisation des Mädchenflohmarkt. Ein ganz besonderer Dank an meinen tollen Mann, der nicht nur letzte und diese Woche das Chaos in der Wohnung aushält, sondern der mich einfach unterstützt hat.
Dann würden die Reste eingepackt. 






Samstag, 25. Oktober 2014

... Kleidung als wegwerf Ware vs. Mädchenflohmarkt

Solche Bilder machen mich echt traurig.



Nicht nur, dass wir alle viel zu viele Kleider kaufen. 
Ich möchte nicht wieder von der Primarkhölle anfangen. 
Aber Leute, es gibt doch echt jede Menge Möglichkeiten mit Altkleidern umzugehen. 

Wenn man dann immer hin schon daran denkt, dass es für Kleidung unterschiedliche Möglichkeiten der Wiederverwertung gibt, warum schafft man es dann nicht, die Kleidung auch bis in den Container zu werfen? 

Ich bin am Samstag auf dem Mädchenflohmarkt in der Naxoshalle in Frankfurt. Von 12-17 Uhr könnt ihr dort Klamotten von mir kaufen. Ich freue mich auf euch :-) 




Dienstag, 8. Juli 2014

... warum ich primark schlimmer finde als den Rest

Nunu spricht mir mit ihrem Artikel so sehr aus dem Herzen, dass ich ihn euch nicht vorenthalten möchte.

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber die Frage, ob ein Unternehmen zu boykottieren ist, oder nicht ist oft nicht ganz leicht zu beantworten.
Ich werde  häufiger gefragt, ob ich Primark, den Textilschweden, die bunten Spanier oder den deutschen Laden mit den 2 Buchstaben ab dem 1. August boykottieren werde.

Wie Nunu so treffend beschreibt, hat diese Medaille 2 Seiten: "Soll man Fast Fashion boykottieren oder nicht? Oft und vor allem von Seiten der Gewerkschafterinnen aus Bangladesch heißt es: Nein, bitte nicht, so haben wir wenigstens einen Job."

Boykott: JA

Ich habe mich für Boykott entschieden. Warum? 

Um erneut Nunu zu zitieren: "Weil sich sonst in der Branche überhaupt nix tut. Man kann nicht so weitermachen wie bisher und fordern, dass sich was ändert."

Primark treibt "fast fashion" auf die Spitze. Mal eben schnell eins, zwei T-SHirts, oder auch einen ganzen Sack voll für kleines Geld mitnehmen. Wenn es nicht passt, oder sich aufgrund der schlechtenQualität  gleich verzieht, wird es einfach entsorgt. 

Kleidung als Einwegprodukt geht gar nicht! 

Hier der ganze, sehr lesenswerte Artikel: warum-ich-primark-schlimmer-finde-als-den-rest

Mittwoch, 16. April 2014

... reparieren statt wegwerfen

Man kann sich bekanntlich in unterschiedlicher Weise dem Konsumwahnsinn entgegenstellen.
Ich verzichte ja nun seit dem 01.08.2013 auf shopping von Klamotten, Schuhen, Handtaschen und Assessoirs.
Und was soll ich euch sagen, das Bedürfniss nach Neuem wird immer weniger.
Außer es geht was kaputt. Da setzt immer noch recht schnell der Gedanke ein: "dann kaufe ich es einfach neu", es ist ja auch so billig! Den Gedanken verdränge ich dann immer wieder und überlege mir, wie ich Sachen (Klamotten und Co.) reparieren kann.
Leider bin ich eine echt 0 was nähen anbelangt. Aber ich habe keine Angst mehr davor und habe tatsächlich die kleinen Löcher in unseren Bettlaken geflickt. Ok, Schönheitspreise gewinnen sie nicht, aber früher hätte ich sie vermutlich einfach gegen neue ausgetauscht und mir weiter keine Gedanken darüber gemacht.

Maria hat in diesem Blogbeitrag den Sweater ihres Sohnes auf sehr schöne Art "repariert"  widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2014/04/09/welchen-wert-hat-die-arbeit-reparaturen/comment-page-1/#comment-1149 und somit der Kleidung wieder ein Stück Wertschätzung zurückgegeben.
Das sollten wir viel mehr machen! Weg vom Konsumwahnsinn, hin zu Wertschätzung.

Außerdem hat sich mich unter anderem mit dem Hinweis auf "Repair Cafés "wieder-mal-im-repair-cafe-graz neugierig gemacht.
Leider gibt es in Frankfurt kein Repair Café (unglaublich!). In Wiesbaden, Mainz und Darmstadt sieht es besser aus: http://repaircafe.org/de/locations/

Jetzt meine Fragen an euch:
1. Wer kann und mag mir nähen beibringen. 
2. Wie macht ihr das im Alltag? Repariert ihr? Oder werft ihr weg?
3. Gibt es vielleicht doch eine Art Repair Café in Frankfurt?

Dienstag, 18. Februar 2014

... ups, ich hab wohl doch etwas viele Handtaschen

Kaum zu glauben, aber ich habe eben mal meine Handtaschen aussortiert. Um den Schock besonders groß zu halten habe ich sie alle hier auf dem Boden ausgebreitet. Wollte mir ganz sicher sein, dass der Haben-wollen-Mechanismus sich bei Handtaschen nicht so bald meldet. Mal schauen. 
Das hat jedenfalls dazu geführt, dass ich ein paar Taschen aussortiert habe und sie weitergeben werde. 

Puh! Ist doch echt viel.


Samstag, 25. Januar 2014

... Alternativen zum Möbel-Schweden

Da bin ich wieder :-)
Ich habe ein paar Tage eine Auszeit mit Mann und Hund gemacht, da wir in den letzten Monaten vor lauter Arbeit weder Zeit zum runterkommen, noch Zeit für uns hatten. So sind wir von Mittwoch bis Freitag einfach mal ne Runde in ein Wellnesshotel gefahren und haben so richtig entspannt.
Utopia hat mir in der Zeit einen spannenden Newsletter geschickt.
Hat zwar nichts mir Klamotten, aber mit bewusstem Leben zu tun, daher kommt es hier in den Blog.

In unserer schnelllebigen Gesellschaft haben es auch Möbel dank des großen Möbel-Schweden und der aktuellen Wegwerf-Mentalität geschafft kurzlebige Konsumgüter zu werden. Schon echt erstaunlich, wie sehr wir aktuell leben. Das Ergebnis sind nicht nur riesige Möbel Müllberge, sondern auch eine echte Verschwendung von Ressourcen.

Utopia hat hier ein paar nachhaltige Möbelhäuser zusammengestellt: http://www.utopia.de/produktguide/haushalt-garten-31/moebelhaeuser

Auch gebraucht kaufen ist eine echte Alternative, hier ein paar Angebote im Internet: http://www.utopia.de/produktguide/buero-schule-papier-2/gebrauchkauf

Den gesamten Artikel findet ihr unter http://www.utopia.de/magazin/alternativen-zu-ikea .

Montag, 13. Januar 2014

... Haben-wollen-Mechanismus - brauner Hosenanzug

Habe heute morgen eine Frau in einem echt tollen braunen Hosenanzug gesehen.
Früher habe ich mich in solchen Momenten unwillkürlich gefragt: ob der mir auch stehen würde. Ja, würde er. 
Hab ich eigentlich einen braunen Hosenanzug? Nein! Oh Schreck. 
Brauche ich einen braunen Hosenanzug? Ja unbedingt! Wie konnte ich bisher ohne leben? 
Und jetzt realistisch: na klar wäre es toll neben dem blauen, schwarzen, weißen und beigen Hosenanzug noch nen Braunen zu haben. Aber muss das sein? 
In diesem Jahr bleibt mir die Suche erspart :-)
Und ich werde immer besser. Das Gefühl kommt nur noch echt selten. 
Ich nehme chicke Klamotten bei anderen schon noch wahr, aber es hat lange nicht mehr den Stellenwert, den es mal hatte. Spannend. 

Samstag, 4. Januar 2014

... noch 209 Tage, oder schon 5 Monate geschafft

Willkommen im neuen Jahr.
Nach einem schönen und echt interessanten 2013 bin ich gespannt was 2014 so zu bieten hat. Erste Nicht-Shopping-Erlebnisse habe ich nun auch schon hinter mich gebracht.
Ich war gestern mit meinem Mann in einem der großen Einkaufszentren in Frankfurt, da er sich Hemden kaufen wollte. Außer uns hatte halb Frankfurt die gleiche Idee.
Es war also echt was los.
Und dann gab es natürlich bei den grossen bekannten Kleidungsgeschäften satte Rabatte.
Gaaaannnnz viel Sale.
Normal alles in allem eine echte Garantie für Stress.
Ist schon echt spannend was mit mir mit Shoppingverbot passiert: ich war total entspannt. Musste nicht schauen was ich jetzt nun dringend haben will, oder gar "brauche". Klar nehme ich nach wie vor schöne Sachen wahr, muss sie aber nicht mehr haben. Das macht so ne Shoppingaktion echt entspannt. Was für eine interessante Erkenntnis. :-)


Freitag, 27. Dezember 2013

... noch 217 Tage und kein bischen weise

Ich war heute kurz in der Stadt. 
Hatte was zu erledigen. 
Meine Herrn, da war die Hölle los. Tausende Menschen hin und her auf der Zeil. Geht man zu nah an einem Eingang eines Klamottenladens vorbei riecht man den Eifer der Shopperinnen bis raus. 
So viele Menschen die entweder einfach nur die kurzen Urlaubstage nutzen wollen, oder Gutscheine bekommen haben, oder Geldgeschenke einlösen wollen, oder "falsche" Geschenke umtauschen. 

Schon echt erstaunlich. Alles ein riesiger Konsumwahn. Geht es eigentlich noch drum was Schönes zu verschenken? Irgendwas mit Liebe. Scheint nicht so, wenn man sich die Menschenmassen anschaut. Da schien in Frankfurt jedes 2. Geschenk falsch zu sein. 

Oder nicht. Vielleicht ging es den Menschen wie mir. Wenn ich nicht noch 217 Tage vor mir hätte und die Stadt und die Läden nicht so absurd voll gewesen wären, ich hätte mich bei dem schönen Wetter von den SALE tralala Schildern auch verführen lassen. 
Ja, schon klar, dass das alles zum Programm gehört, seit es keinen echten SSV und WSV mehr gibt. Aber was soll's? So viele tolle günstige Klamotten und Dinge. Wie kann man da wiederstehen? 

Ok, heute weiss ich zu viel und kann nicht einfach sinnfrei shoppen gehen. Aber für einen kurzen Moment dachte ich, och, das könnte mir auch gefallen.
Und nein, es ist nicht immer einfach. Und Vernunft kann ganz schön anstrengend sein. 

Sonntag, 22. Dezember 2013

Geschenke und Verpackung

Konsumterror, Konsumwahnsinn, ... und so weiter. Aber irgendwie ist es doch auch schön zu schenken. Ich verschenke wie bereits erwähnt wieder hauptsächlich selbst gemachtes. 
Jetzt die nächste Problematik: wie packe ich was ein. Da ist mein Verhalten noch echt optimierbar. Ich achte darauf, dass ich keine Folie benutze, aber ganz auf Verpackung verzichten möchte ich nicht. Schaut mal, auf der Seite Utopia gibt es schöne Ideen für: 

  • Recyceltes Geschenkpapier im Einzelhandel
  • Recyceltes Geschenkpapier bestellen und 
  • Kreative Lösungen

Viel Spass beim Verpacken und Schenken: http://www.utopia.de/ratgeber/einkaufsratgeber-einkaufsratgeber-gutes-geschenkpapier-gruen-eingepackt-recyclingpapier

Sonntag, 15. Dezember 2013

Weihnachtsgeschenke & Weihnachtswahn

Es ist wieder so weit, in 9 Tagen ist Weihnachten. Und wie jedes Jahr stellt sich die Frage: was verschenke ich. Ich möchte sinnvolles, passendes verschenken.
Bereits im letzten Jahr habe ich die meisten meiner Geschenke selbst gebastelt. Und soweit ich beurteilen kann, kamen die Sachen auch echt gut an. Mal eine CD mit Lieblingsliedern, selbstgemachtes Knuspermüsli, Etageren und ne Menge dies & das.

Nach wie vor finde ich die Idee, sich dem Konsumterror entgegenzustellen genau richtig. Für mich in diesem Jahr mehr denn je.
Für alle, die noch auf der Suche nach schönen Ideen sind habe ich hier ein paar Tips:

Eine tolle Idee ist es, Zeit zu verschenken.
Mal gemeinsam ins Theater zu gehen, einen gemeinsamen Abend miteinander verbringen, Picknicken gehen, ins Museum gehen, ...
Mir fallen da viele Dinge ein.
Hier gibt es noch mehr Ideen zu sehen und zu schenken: zeit-statt-zeug.de
Selbstgemachtes & Basteleien:
Das habe ich in den letzten Jahren gemacht. Und werde auch dieses Jahr wieder das eine oder andere basteln.
Hier gibt es tolle Ideen:
handmadekultur.de
utopia.de
weupcycle.com

Wer was kaufen mag, kann neben ökologisch und oder sozial wertvolle auch Dinge aus der Region oder besonderes eigenes, upgecyceltes einkaufen. 
In Frankfurt in der Galerie 100 facebook.com/laden100
Genusshaus: facebook.com/ReiningWerth
Kreis zum Quadrat: kreiszuquadrat.de

Danke Kirstin für die übergreifenden links: frauschwarzwirdgruen.de

Sonntag, 1. Dezember 2013

... mein voller Kleiderschrank

Haha, und wer hat gestern Abend beim Schrottwichteln das mehr oder weniger einzige tragbare Kleidungsstück erwichtelt. Genau. Bin nun Besitzerin einer neuen weissen (!!) Winterjacke. Ok, den Rücken muss ich noch bearbeiten, da steht ein Firmenname drauf, mit dem ich nicht unbedingt öffentlich gesehen werden möchte. Das nur nebenbei. 
Ich habe eben Sommer- und Wintergarderobe im Kleiderschrank getauscht. Wir wohnen in einem Altbau und haben die volle Höhe von 3,60m mit Schrank ausgenutzt. Ich tausche also unten (täglich nutzbar) gegen oben (ist aus der nicht aktuellen Saison). Hinten (Schuhe aus der nicht aktuellen Saison) gegen vorne (täglich nutzbar). 
Ich schäme mich etwas über die Mengen an Schuhen, Stiefeln, Jacken, Pullis, T-Shirts, Röcke, etc., die ich getauscht habe. 
Ich werde keine Mengen angeben. Aber da ist noch deutliches Reduzierungspotential. Ihr dürft in den nächsten Wochen auf einges Altes neu entdecken gespannt sein. 

Macht euch noch nen schönen Sonntag. 



Donnerstag, 28. November 2013

... kauf nix Tag - jetzt alle

Heute ist internationaler "Kauf-nix-Tag".
Enstanden ist der Protesttag in den USA. Am Freitag nach Thanksgiving findet immer der Black Friday statt. Viele Leute haben frei und der Handel lockt mit tollen Angeboten. Dem entgegen steht der "Kauf-nix-Tag" als Protest gegen "ausbeuterische Produktions- und Handelsstrategien internationaler Konzerne und Finanzgruppen".


Mehr findet ihr unter:http://de.wikipedia.org/wiki/Kauf-Nix-Tag

Ich möchte euch zu kritischem Konsum anregen. Nicht im Kaufrausch versinken, sondern bewusst einkaufen. Die Adventssamstage sind immer die verkaufsstärksten Tage des Einzelhandels. Freunde von mir haben kleine tolle Läden in Frankfurt. Die möchte ich nicht um ihr Geschäft bringen. Ein toller kleiner Laden zieht um und hat heute im alten Laden den letzten Tag, an dem alles raus soll. Mein Mann und 3 Fotografen wollen auch heute gerne weiter Bilder verkaufen.

Also, einfach bewusster kaufen :-)
Ich wünsche einen schönen Samstag.

Freitag, 22. November 2013

... Nicht-shoppen ist auch keine Lösung

Oh man, oh man. 
Da dachte ich, ich bekommen das ganz gut hin mit dem nicht-shoppen. 
Alles total einfach. 
Ist eh alles irgendwie fast-fashion und ökologisch nicht so super und außerdem brauche ich das meiste ja sowieso nicht. 
So weit, so klar. 
Und dann passiert mir ganz unvorbereitet nach einem anstrengenden Bürotag das: Ich purzel einfach so an einem trüben, regnerischen Novemberabend über die Zeil (größte Einkaufstrasse in Frankfurt mit echt nur sehr mäßigem Charme. Es gibt halt alles, was es in anderen Städten auch so gibt). 
Vorweihnachtszeit. 
Hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt, außer in Form einer Lebkuchen-fürs-Büro-Aktion in der letzten Woche, noch nicht mitbekommen. 
Bin extra die Abkürzung gegangen und direkt aus der S-Bahn heraus in ein großes Warenhaus, um mir mein "mach-den-Schatten-unter-den-Augen-weg" zu kaufen. Ganz gezielt, meiner ist leer und sonst brauche ich ja nichts. Ha, denkste. Da sind sie alle wieder, die über die Jahre antrainierten "haben-wollen" Reflexe. Oh, brauche ich nicht diese tollen Socken, oder gar die Strumpfhose (die Abteilung liegt neben dran). Ah, durchp die Handtaschen und Handschuhe musste ich auch noch. Das war auf einmal echt hart. Gibt es nicht bald gleich Weihnachtsgeld? Und überhaupt, ich habe jetzt schon mindestens 113 Tage nichts geshoppt (113 Tage! bisschen stolz bin ich schon). Ach und außerdem ist ja gleich Weihnachten, ich könnte mir ja auch mal wieder was schenken. Was Gutes tun :-)  Mir, oder meinem Mann, oder schon mal sinnfreie Weihnachtsgeschenke und Verpackungen kaufen. 
Halt Stop! Sinnfrei ist nicht!
Um in den nächsten Wochen nicht wieder darauf reinzufallen werde ich am Wochenende mal überlegen wer dieses Jahr was zu Weihnachten bekommt. Basteln und so. Wie im letzten Jahr. Sorry, falls ihr es nicht mochtet, da müsst ihr durch. ;-)
Ach ja mir was Gutes tun steht auch an. Heute habe ich es einfach umgedreht und habe meinem Mann was gekauft. :-)
Puh! Hoffe ich bleibe weiterhin standhaft!

Donnerstag, 21. November 2013

... PoP-Up Second Hand Shop

Ab heute gibt es ihn wieder.
Im Hafen 2 (Offenbach) findet vom 21.11-24.11.2013 täglich 11-21 Uhr wieder "Schambes und Schätzchen" statt. Ein echt toller Pop-Up Second Hand Shop.
Vorbeikommen lohnt sich.
Zu mehr Informationen schaut am besten unter: https://de-de.facebook.com/SchambesUndSchatzchen
 
Weitere Infos habe ich von dort:
"Wir gehen überall auf die Jagd nach schönen und ausgefallenen Sachen für euch.
Wir suchen -für die Dame und den Herrn- immer und auf allen erdenklichen Pfaden nach Perlen aus Omas Kleiderschrank, mondänen und glamourösen Stücken aus vergangenen Jahrzehnten, Vintage-Mode aus allen Epochen, aber auch hochwertigen und modernen Kleidungsstücken, ...die das gewisse Etwas haben.Dazu gehören natürlich auch Accessoires: Schuhe, Hüte, Handschuhe, Schals, Schmuck, Regen- und Sonnenschirme.

Natürlich behalten wir zusätzlich auch das bewährte Tauschprinzip bei und ihr könnt eure aussortierten Schätzchen gegen neue Lieblingsteile eintauschen
Bitte habt Verständnis dafür, dass wir beim Sichten der gespendeten Kleider eine enge Auswahl treffen, denn inzwischen wissen wir ganz gut, was euch gefällt und begehrt wird.
Da es in der Mode so viele Facetten gibt und die Geschmäcker so verschieden sind, suchen wir Goldstücke jeder Stilrichtung und jeder erdenklichen Größe. Uns ist wichtig, dass wir am Ende eine wirklich besondere Auswahl anbieten können. Alle Sachen werden von uns gewaschen und liebevoll aufgebügelt, dennoch können wir aus hygienischen Gründen keine Bademoden oder Miederwaren annehmen und leider fehlt uns auch die Zeit, Löcher zu flicken oder andere Arten von Reparaturen an den Kleidern vorzunehmen.

Das Prinzip ist ganz einfach:
Bringt ihr uns 5 oder mehr für uns interessante Vintage-Schätze, gibt es einen Gutschein ab 10,-€ Warenwert für euren nächsten Besuch bei uns, der sich bei mehr als 5 schönen Stücken natürlich erhöht. Wer Kleidung loswerden möchte, kontaktiert uns über Facebook, dann vereinbaren wir einen Termin und holen die Sachen direkt bei euch ab. Eure Spenden werden vor Ort gesichtet und die Gutscheine direkt vergeben. Sie können im Laden gegen Kleidung, Accessoires oder Schuhe eingelöst, aber nicht bar ausbezahlt werden. Dafür haben sie kein Verfallsdatum und sind auf ewig gültig. Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr so gar nichts findet, könnt ihr ja auch etwas für eure Lieben bei uns erwerben.
Wenn der Laden läuft, tauschen wir nicht mehr, das heißt, wir nehmen im Laden keine Sachen an, denn da bleibt uns leider keine Zeit, die Schätze in Augenschein zu nehmen und gebührend zu bewundern.

Wichtig: Wer kaufen will, muss nicht unbedingt etwas zum Tauschen haben.
Und auch wer nur kaufen und schauen möchte oder zur Begleitung mitgeschleppt wird, ist herzlich willkommen! Es gibt Kaffee und Kuchen, Spielsachen und Zeitvertreib für Groß und Klein und viele nette Menschen."

 

Montag, 18. November 2013

... vom Aussortieren und Aufbrauchen

So ganz langsam kommen wir in unserer Wohnung wieder in einer gewissen Normalität an. Das war wirklich Chaos in allen Räumen. Unter allen Fenstern in allen Zimmern wurde Schimmel beseitig. Außerdem mussten wir unsere Küche abbauen, da hinter der Küchenfront ebenfalls Schimmel beseitigt wurde.
Wir wohnen seit 2 1/2 Jahren in einem unisolierten Altbau. In jeder Heizperiode fiel zu Beginn und zu Ende der Heizperiode die Heizung für einige Tage aus. Nach ein paar Tagen ohne Heizung war es dann auch immer knackig kalt in der Wohnung (so 13 Grad). So baute sich langsam unter den Fenstern schimmel an der dünnsten Stelle der Wand auf. Unsere Heizungen sind neben den Fenstern und trocknen die dünne, kalte Wandstelle nicht.
Außerdem haben wir bei Einbau unserer Küche die Rückwände der Schränke damals nicht eingebaut. Das hat sich jetzt als sehr klug erwiesen, da so wenigstens an der kalten unisolierten Außenwand die Luft etwas zirkulieren kann und wir so überhaupt gemerkt haben, dass die Wand angeschimmelt ist.

Bevor ihr nun alle den Vollekel bekommt, es ist jetzt alles professionell beseitig worden. Wir haben Schlitze in die Arbeitsplatte gesägt und alle Schränke mit Alkohol desinfiziert!

Alle Lebensmittel und alle Behältnisse in den Schränken habe ich nun ebenfalls mit Alkohol desinfiziert. Das war ne irre Arbeit.
Einige Lebensmittel sind abgelaufen und daher in den Müll gewandert. Auch hier gilt: Bewusster leben! Erst wieder einkaufen, wenn alles aufgebraucht ist.
Töpfe, Schüsselchen, Plastikbehältnisse: Ich sortiere aus. Kann ja alles gar nicht sein. War mir nicht klar, dass wir sooo viele haben. 
Wird ne Flohmarktkiste geben. Wer hier (Frankfurt) Plastikbehältnisse und Töpfe braucht, einfach bescheid geben.

Sonntag, 3. November 2013

... ups, Tour-Shirts sind ja auch Klamotten

Ich war in der vergangenen Woche auf dem Erdmöbel Konzert in Frankfurt. Nromalerweise kaufe ich mir bei Konzerten ein Tour T-Shirt. Wenn es mir gefällt. 
Als ich den Shirt Stand sah, hatte ich mich auch schnellentschieden. Ich kaufe ein weisses T-Shirt mit pinker Schrift. 
Und dann wurde mir auf einmal klar, ich werde gar kein Shirt kaufen. 
Ich war kurz etwas erschrocken. Aber es war ja klar. Noch 9 Monate, dann auch wieder Tour-Shirts 






Donnerstag, 31. Oktober 2013

Konsumwahnsinn auf den Punkt

Schaut mal, der fabelhafte Fotograf Carnivore Pictures
hat den Klamottenkonsumwahnsinn und das "ich-weiss-nicht-was-ich-anziehen-soll" auf den Punkt gebracht: 


Danke, dass ich dein Bild hier zeigen darf.