Wenn schon, dann wenigstens anständig.
Jedes Kleidungsstück, das wir nicht neu kaufen, ist ein gutes Kleidungsstück. Soweit, so klar. Aber man findet ja nicht immer alles Second Hand.
Zum Beispiel Jeans sind Second Hand echt schwer zu finden.
Aber wenn schon neue Kleidung, dann wenigstens ökologisch und sozial anständig.
Anständige Jeans findet ihr unter anderem im Organicc auf der unteren Bergerstraße, genauer in der Nummer 19. Dort gibt es einen kleinen, sehr süßen Laden, in dem ihr ökologisch und sozial anständige Klamotten einkaufen könnt und dabei noch echt nett beraten werdet.
Ihr findet dort Jeans der Marken SEY, K.O.I., armedangels, und vieles mehr. Organicc achtet darauf, dass die "Kleidungsstücke und Accessoires unter sozial vertretbaren Arbeitsbedingungen (fairtrade) hergestellt werden und soweit wie möglich aus organischem (Organic Cotton) oder recycletem Material bestehen".
Schaut mal rein: http://www.organicc.de
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Freitag, 5. September 2014
Dienstag, 12. August 2014
14 Tipps zur Revolution im Kleiderschrank
Heute und hier schreibe ich bei greenpeace ab.
Mit den "14 Tipps zur Revolution im Kleiderschrank" sprechen sie mir aus der Seele und beschreiben genau dass, was ich hier in meinem Blog so von mir gebe. Zu meiner Freude setzen einige von euch manches davon schon um.
Keiner muss hier alles umsetzen. Aber jeder kann so viel umsetzen, wie sie (er) will.
Bitte nachmachen!
1. Kaufen Sie Secondhand
Warum immer neu kaufen? Auf Flohmärkten, in Second-Läden, auf Onlineplattformen wie Kleiderkreisel oder bei Freunden bekommen Sie einzigartige Mode – häufig viel günstiger oder umsonst. Gehen Sie kreativ mit Ihrem Wunsch nach Veränderung um und kombinieren Sie neue mit alten Teilen. (In meiner Rubrik: "Altes-neu-entdecken" habe ich meine Klamotten neu kombiniert.)
2. Werden Sie Modeschöpfer/in
Was beeindruckt mehr als Selbstgemachtes? Lernen Sie häkeln, stricken, nähen oder siebdrucken! In vielen Städten bieten Modeläden, Volkshochschulen oder sogar Designer Workshops an. Do-It-Yourself-Anleitungen (DIY) finden Sie online, etwa bei YouTube. Ökofaire Stoffe oder Garne finden Sie auf einer der grünen Listen vom Grüne-Mode-Blog.
3. Kaufen Sie grüne Mode
In Deutschland sind in den letzten Jahren viele Eco Fashion Stores aus dem Boden geschossen, die sich gänzlich der grünen Philosophie verschrieben haben. Viele Designer und Modelabel arbeiten daran, Mode grüner zu machen und erzeugen so Druck auf globale Produktionsbedingungen. Häufig wird die Mode unter deutlich besseren Sozialstandards produziert, nicht selten zu vergleichbaren Preisen wie Markenkleidung. Gerade die kleinen Label sind oft doppelt gut und bieten Bio&Fair, Ökologie und Ethik im Doppelpack. Mehr Infos unter: www.getchanged.net und www.gruenemode.de.
Eine kleine Zusammenstellung meiner favoriten findet ihr hier: bewusstes-shoppen
4. Organisieren Sie eine Kleidertauschparty
Eine Kleidertauschparty macht großen Spaß und ist der kreativste und umweltfreundlichste Weg, Ihrem Kleiderschrank einen Frischekick zu verpassen, ohne einen Euro auszugeben! Eine Kleidertauschparty zu organisieren, ist ganz einfach. Anregungen dazu finden Sie hier: www.klamottentausch.net
5. Kaufen Sie Klassiker und achten Sie auf Qualität
Investieren Sie in gute Qualität und Stücke, die Sie lieben. Manchmal hilft auch einmotten und abwarten. Bis jetzt ist noch jeder Trend wieder gekommen.
Drehen Sie die Kleidung von innen nach außen – sehen und fühlen Sie den Unterschied zwischen guter und schlechter Qualität. Hier darf man mal echt „materialistisch“ sein. Lieber liegen lassen, was so aussieht, als sei es mit der heißen Nadel genäht.
6. Reparieren
Wenn Sie Kleidungsstücke besitzen, die Sie nicht mehr tragen, weil sie einen neuen Reißverschluss brauchen oder der Hosenboden geflickt werden muss, versuchen Sie sie selbst zu reparieren. Wenn’s nicht klappt, können Sie sie immer noch zu einer Schneiderei um die Ecke bringen. Sie werden überrascht sein, wie viele es gibt und wie günstig die Reparatur häufig ist. Und wenn Sie schon dabei sind, können Sie die Kleidung auch gleich nach Ihrem Ideal umgestalten: neue Knöpfe, machen Sie aus einem Dress einen Rock, aus einer Jeans eine Shorts, usw..
Hier meine Versuche.
7. Misten Sie den Kleiderschrank aus
Misten Sie Ihren Kleiderschrank einmal gründlich aus. Was Sie nicht mehr tragen wollen, geben Sie einfach weiter. Dass die aussortierten Teile in die richtigen Hände geraten, garantiert das Zeichen von FairWertung. Eine gute Idee sind auch die Shops der Entwicklungsorganisation Oxfam, die alte Kleidung annehmen. Natürlich können Sie Ihre Sachen auch bei Ebay oder über den Kleiderkreisel verkaufen.
Hier bringe ich meine Klamotten hin platz-fur-neues-schaffen.
8. Waschen Sie umweltfreundlich
Eine große Auswirkung auf die Umwelt hat das Waschen von Kleidungsstücken. Darum sollte die Maschine ganz voll sein, wenn Sie sie anstellen. Nutzen Sie zudem die Sparfunktionen, hängen Ihre Wäsche auf statt einen Trockner zu verwenden. Bei den meisten Kleidungsstücken reicht die 30-Grad-Einstellung zur Reinigung.
9. Sagen Sie ja zu fairer Bezahlung
Greenpeace ist kein Spezialist für Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, sondern für die Umweltschutz-Anstrengungen der Branche. Die „Kampagne für saubere Kleidung“ – Experten für solche ethischen Fragen - hat jüngst ein Firmenranking veröffentlicht, in dem sie die Firmen in puncto Zahlung existenzsichernder Löhne bewerten. Interessierte können sich dort ein Bild machen, wie 50 große Firmen im Vergleich abschneiden.
Greenpeace fordert, dass auch die sozialen Bedingungen der Textilarbeiter verbessert werden müssen. Umweltschutz und menschenwürdige Arbeitsbedingungen müssen Hand in Hand gehen. Die Textilfirmen sind dafür verantwortlich, beides zu garantieren.
10. Entscheiden Sie sich für Biobaumwolle
Baumwolle ist eine empfindliche Pflanze, für deren Anbau viel Dünger und Pestizide verwendet werden. Oft kommt sie als gentechnisch veränderte Sorte auf den Acker. Bio-Baumwolle ist eine gute Alternative. Wenn „Organic Cotton“ oder „Bio Cotton“ auf dem Etikett steht, sollte dort auch die Angabe 100 Prozent stehen.
11. Sprechen Sie Ihre Lieblingsmarke an
Sie haben eine Lieblingsmarke? Informieren Sie sich auf deren Webseite über ihre Umweltpolitik, insbesondere ihr Chemikalienmanagement. Sagen sie ihnen, dass Sie ihre Kleidung mögen, aber wünschen, dass sie mehr tun. Eines haben wir aus der Detox-Kampagne gelernt: Marken hören auf ihre Kunden!
12. Achten Sie auf Gütesiegel
Es ist nicht leicht, sich in dem Dschungel der Standards zu orientieren. Unser Textilratgeber schafft Abhilfe.
Ich habe hier einige wichtige Siegel zusammengefasst.
13. Machen Sie bei Kampagnen mit
Reden Sie mit Ihren Freunden über die dunkle Wahrheit hinter dem schönen Fummel. Begeistern Sie sie für Kleidertausch, peppen Sie Ihre Kleidung auf oder gehen Sie zusammen in Second Hand-Läden. Gemeinsam macht alles mehr Spaß! Damit helfen Sie Greenpeace, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Teilen Sie diesen Text auf Facebook und Twitter. Alles weitere zur Detox-Kampagne finden Sie hier: www.greenpeace.de/detox
14. Kaufen Sie weniger, aber bewusster
Es geht nicht nur darum, was wir kaufen, sondern auch wie viel. Der Überdruss am Überfluss hat inzwischen auch das Thema Mode erreicht, obwohl hier das Lebensgefühl des schnellen Wandels verkauft wird. Bis zu 40 Prozent dessen, was im Schrank hängt, tragen wir selten oder nie. Konsumieren wir weiter in diesem Tempo, wird es schwer, den Planeten zu entlasten.
Meine Favoriten habe ich hier aufgelilstet.
Was schafft ihr schon in der Umsetzung? Jedes noch so kleine Bißchen zählt!
Mit den "14 Tipps zur Revolution im Kleiderschrank" sprechen sie mir aus der Seele und beschreiben genau dass, was ich hier in meinem Blog so von mir gebe. Zu meiner Freude setzen einige von euch manches davon schon um.
Keiner muss hier alles umsetzen. Aber jeder kann so viel umsetzen, wie sie (er) will.
Bitte nachmachen!
1. Kaufen Sie Secondhand
Warum immer neu kaufen? Auf Flohmärkten, in Second-Läden, auf Onlineplattformen wie Kleiderkreisel oder bei Freunden bekommen Sie einzigartige Mode – häufig viel günstiger oder umsonst. Gehen Sie kreativ mit Ihrem Wunsch nach Veränderung um und kombinieren Sie neue mit alten Teilen. (In meiner Rubrik: "Altes-neu-entdecken" habe ich meine Klamotten neu kombiniert.)
2. Werden Sie Modeschöpfer/in
Was beeindruckt mehr als Selbstgemachtes? Lernen Sie häkeln, stricken, nähen oder siebdrucken! In vielen Städten bieten Modeläden, Volkshochschulen oder sogar Designer Workshops an. Do-It-Yourself-Anleitungen (DIY) finden Sie online, etwa bei YouTube. Ökofaire Stoffe oder Garne finden Sie auf einer der grünen Listen vom Grüne-Mode-Blog.
3. Kaufen Sie grüne Mode
In Deutschland sind in den letzten Jahren viele Eco Fashion Stores aus dem Boden geschossen, die sich gänzlich der grünen Philosophie verschrieben haben. Viele Designer und Modelabel arbeiten daran, Mode grüner zu machen und erzeugen so Druck auf globale Produktionsbedingungen. Häufig wird die Mode unter deutlich besseren Sozialstandards produziert, nicht selten zu vergleichbaren Preisen wie Markenkleidung. Gerade die kleinen Label sind oft doppelt gut und bieten Bio&Fair, Ökologie und Ethik im Doppelpack. Mehr Infos unter: www.getchanged.net und www.gruenemode.de.
Eine kleine Zusammenstellung meiner favoriten findet ihr hier: bewusstes-shoppen
4. Organisieren Sie eine Kleidertauschparty
Eine Kleidertauschparty macht großen Spaß und ist der kreativste und umweltfreundlichste Weg, Ihrem Kleiderschrank einen Frischekick zu verpassen, ohne einen Euro auszugeben! Eine Kleidertauschparty zu organisieren, ist ganz einfach. Anregungen dazu finden Sie hier: www.klamottentausch.net
5. Kaufen Sie Klassiker und achten Sie auf Qualität
Investieren Sie in gute Qualität und Stücke, die Sie lieben. Manchmal hilft auch einmotten und abwarten. Bis jetzt ist noch jeder Trend wieder gekommen.
Drehen Sie die Kleidung von innen nach außen – sehen und fühlen Sie den Unterschied zwischen guter und schlechter Qualität. Hier darf man mal echt „materialistisch“ sein. Lieber liegen lassen, was so aussieht, als sei es mit der heißen Nadel genäht.
6. Reparieren
Wenn Sie Kleidungsstücke besitzen, die Sie nicht mehr tragen, weil sie einen neuen Reißverschluss brauchen oder der Hosenboden geflickt werden muss, versuchen Sie sie selbst zu reparieren. Wenn’s nicht klappt, können Sie sie immer noch zu einer Schneiderei um die Ecke bringen. Sie werden überrascht sein, wie viele es gibt und wie günstig die Reparatur häufig ist. Und wenn Sie schon dabei sind, können Sie die Kleidung auch gleich nach Ihrem Ideal umgestalten: neue Knöpfe, machen Sie aus einem Dress einen Rock, aus einer Jeans eine Shorts, usw..
Hier meine Versuche.
7. Misten Sie den Kleiderschrank aus
Misten Sie Ihren Kleiderschrank einmal gründlich aus. Was Sie nicht mehr tragen wollen, geben Sie einfach weiter. Dass die aussortierten Teile in die richtigen Hände geraten, garantiert das Zeichen von FairWertung. Eine gute Idee sind auch die Shops der Entwicklungsorganisation Oxfam, die alte Kleidung annehmen. Natürlich können Sie Ihre Sachen auch bei Ebay oder über den Kleiderkreisel verkaufen.
Hier bringe ich meine Klamotten hin platz-fur-neues-schaffen.
8. Waschen Sie umweltfreundlich
Eine große Auswirkung auf die Umwelt hat das Waschen von Kleidungsstücken. Darum sollte die Maschine ganz voll sein, wenn Sie sie anstellen. Nutzen Sie zudem die Sparfunktionen, hängen Ihre Wäsche auf statt einen Trockner zu verwenden. Bei den meisten Kleidungsstücken reicht die 30-Grad-Einstellung zur Reinigung.
9. Sagen Sie ja zu fairer Bezahlung
Greenpeace ist kein Spezialist für Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, sondern für die Umweltschutz-Anstrengungen der Branche. Die „Kampagne für saubere Kleidung“ – Experten für solche ethischen Fragen - hat jüngst ein Firmenranking veröffentlicht, in dem sie die Firmen in puncto Zahlung existenzsichernder Löhne bewerten. Interessierte können sich dort ein Bild machen, wie 50 große Firmen im Vergleich abschneiden.
Greenpeace fordert, dass auch die sozialen Bedingungen der Textilarbeiter verbessert werden müssen. Umweltschutz und menschenwürdige Arbeitsbedingungen müssen Hand in Hand gehen. Die Textilfirmen sind dafür verantwortlich, beides zu garantieren.
10. Entscheiden Sie sich für Biobaumwolle
Baumwolle ist eine empfindliche Pflanze, für deren Anbau viel Dünger und Pestizide verwendet werden. Oft kommt sie als gentechnisch veränderte Sorte auf den Acker. Bio-Baumwolle ist eine gute Alternative. Wenn „Organic Cotton“ oder „Bio Cotton“ auf dem Etikett steht, sollte dort auch die Angabe 100 Prozent stehen.
11. Sprechen Sie Ihre Lieblingsmarke an
Sie haben eine Lieblingsmarke? Informieren Sie sich auf deren Webseite über ihre Umweltpolitik, insbesondere ihr Chemikalienmanagement. Sagen sie ihnen, dass Sie ihre Kleidung mögen, aber wünschen, dass sie mehr tun. Eines haben wir aus der Detox-Kampagne gelernt: Marken hören auf ihre Kunden!
12. Achten Sie auf Gütesiegel
Es ist nicht leicht, sich in dem Dschungel der Standards zu orientieren. Unser Textilratgeber schafft Abhilfe.
Ich habe hier einige wichtige Siegel zusammengefasst.
13. Machen Sie bei Kampagnen mit
Reden Sie mit Ihren Freunden über die dunkle Wahrheit hinter dem schönen Fummel. Begeistern Sie sie für Kleidertausch, peppen Sie Ihre Kleidung auf oder gehen Sie zusammen in Second Hand-Läden. Gemeinsam macht alles mehr Spaß! Damit helfen Sie Greenpeace, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Teilen Sie diesen Text auf Facebook und Twitter. Alles weitere zur Detox-Kampagne finden Sie hier: www.greenpeace.de/detox
14. Kaufen Sie weniger, aber bewusster
Es geht nicht nur darum, was wir kaufen, sondern auch wie viel. Der Überdruss am Überfluss hat inzwischen auch das Thema Mode erreicht, obwohl hier das Lebensgefühl des schnellen Wandels verkauft wird. Bis zu 40 Prozent dessen, was im Schrank hängt, tragen wir selten oder nie. Konsumieren wir weiter in diesem Tempo, wird es schwer, den Planeten zu entlasten.
Meine Favoriten habe ich hier aufgelilstet.
Was schafft ihr schon in der Umsetzung? Jedes noch so kleine Bißchen zählt!
Dienstag, 5. August 2014
... der 1. Shoppingtag
Da war er nun, der erste Tag nach einem Jahr, an dem ich wieder shoppen durfte. Ich war ganz aufgeregt. Ich hatte mir vorher in Frankfurt einige Läden im Netz rausgesucht und entsprechend meinen 1. Shoppingtag in Berlin gut vorgeplant. Worauf ich nicht so wirklich geachtet habe, waren die Öffnungszeiten. So saß ich voller Aufregung mit einem veganen Matchatee (sehr lecker!) im Café neben dem ersten Klamottenladen meiner Wahl und wartete auf dessen Öffnung um 10 Uhr.
Kurz vor 10 öffnete ein sehr netter veganer Schuhladen (neben dem Klamottenladen). Den hatte ich zwar nicht auf dem Schirm, aber was soll es, man muss die Feste einfach feiern wie sie fallen.
Ich bin also voller Vorfreude in den Schuhladen avesu gegangen. Und ja, es gab echt tolle Schuhe. In die beiden hier habe ich mich spontan verliebt.
Gekauft habe ich sie nicht.
Warum? Ich weiß es nicht genau. Bin ich immer noch so sehr auf, "ich darf nicht" programmiert? Oder brauche ich sie einfach nicht wirklich?
Ich brauche sie nicht.
Ich war über das Foto und das "Nichtkaufen" sehr glücklich und ging in den nächsten Laden (deargoods). Was wurde ich nett beraten. Echt toll. Sehr empfehlenswert. Zwei Kleider habe ich dann auch anprobiert.
Kurz vor 10 öffnete ein sehr netter veganer Schuhladen (neben dem Klamottenladen). Den hatte ich zwar nicht auf dem Schirm, aber was soll es, man muss die Feste einfach feiern wie sie fallen.
Ich bin also voller Vorfreude in den Schuhladen avesu gegangen. Und ja, es gab echt tolle Schuhe. In die beiden hier habe ich mich spontan verliebt.
Gekauft habe ich sie nicht.
Warum? Ich weiß es nicht genau. Bin ich immer noch so sehr auf, "ich darf nicht" programmiert? Oder brauche ich sie einfach nicht wirklich?
Ich brauche sie nicht.
Ich war über das Foto und das "Nichtkaufen" sehr glücklich und ging in den nächsten Laden (deargoods). Was wurde ich nett beraten. Echt toll. Sehr empfehlenswert. Zwei Kleider habe ich dann auch anprobiert.
Gekauft habe ich wieder nichts. Irgendwie war es nicht perfekt. Ganz toll war aber die Beratung und die Empfehlung zweier weiterer Läden, in denen es Bio, Faires und ökologisch Anständiges zu kaufen gibt. Ich bin glücklich weiter gezogen.
In dem schönen Laden mit Namen wertvoll bin ich ebenfalls sehr nett beraten worden. Ohne "das Teil" zu finden. Ins miwai habe ich es leider nie zu deren Öffnungszeiten geschafft. Ich war immer zu früh ;-).
Aber es ist nicht so, dass ich gar nichts gekauft habe an meinem ersten Shopping Tag. Ich habe mich am Tag vor meinem Shoppingtag schon mal im ersten Laden etwas orientiert. Im supermarché in Kreuzberg.
Das war eine richtig gute Entscheidung. Ich habe mich spontan in diese Sweat-Shirt Jacke verliebt. Eine Jacke von hirschkind. Biobaumwolle, fair gehandelt und mit Liebe von Nici in Berlin siebgedruckt.
Der supermarché hat vor einiger Zeit einen 2. Laden aufgemacht.
In den bin ich dann am 01.08. gegangen. Ich habe dort die tolle Pusteblume Jacke gekauft.
Zu meiner großen Freude gab es dort auch dieses tolle T-Shirt von lena-schokolade. Das hatte ich mir eigentlich schon beim Heldenmarkt im Oktober 2013 ausgesucht. Ich wollte unbedingt so ein T-Shirt haben. Dass das direkt am ersten Shoppingtag klappt hat mich sehr gefreut.
Donnerstag, 29. Mai 2014
... Berlin am 1.8. - am 1. Tag "ohne"
Berlin, tralala Berlin.
Jaaaa, ich werde zur Hochzeit einer alten Freundin nach Berlin reisen.
Und sie heiratet ausgerechnet an dem Wochenende, an dem ich wieder shoppen darf. :-)))
Ich freue mich sehr auf M., die Hochzeit und auf Berlin.
Leider oder zum Glück gibt es in Berlin ja einige Label und Shops, die Bio, Öko und sozialverträgliche Klamotten haben. Ich fang also schon mal mit der Recherchearbeit an. Bin sehr gespannt, was ich erstehen werde.
Ohhhh, Berlin hat ja so viele tolle Läden.
Wer noch Tipps hat, bitte an mich weiterleiten.
Jaaaa, ich werde zur Hochzeit einer alten Freundin nach Berlin reisen.
Und sie heiratet ausgerechnet an dem Wochenende, an dem ich wieder shoppen darf. :-)))
Ich freue mich sehr auf M., die Hochzeit und auf Berlin.
Leider oder zum Glück gibt es in Berlin ja einige Label und Shops, die Bio, Öko und sozialverträgliche Klamotten haben. Ich fang also schon mal mit der Recherchearbeit an. Bin sehr gespannt, was ich erstehen werde.
Ohhhh, Berlin hat ja so viele tolle Läden.
Wer noch Tipps hat, bitte an mich weiterleiten.
Dienstag, 29. April 2014
... gegen fast fashion hilft nur bewusstes shoppen
Am 24.04.2014 jährte sich der Einsturz des Rana Plaza in Bangladesch. Über 1100 TextilarbeiterInnen fanden dort den Tod. Sie verarbeiteten sogenannte Fast Fashion (u.a. für Benetton, Kik und Co.) für uns.
Hier findet ihr nüchtern zusammengefasst die Fakten des dramatischen Ereignisses: http://de.wikipedia.org/wiki/Gebäudeeinsturz_in_Sabhar
Klingt im Ergebnis so, als würden der Textilschwede und Co. tatsächlich was unternehmen wollen gegen die schlechten Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter/Innen. Tatsächlich wurde ein Sicherheitsabkommen unterschrieben http://www.saubere-kleidung.de/
Aber das reicht nicht aus. Hunderte Textilarbeiter wurden verletzt, können nie mehr arbeiten und haben bis heute keine Entschädigung enthalten http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-04/rana-plaza-jahrestag-hilfsfonds
Doch was heisst das jetzt konkret für uns? Schauen wir nun auf Ettikette und kaufen keine Kleidung aus Bangladesch mehr?
Nein, das wäre kontraproduktiv. Wichtig ist sich zu informieren was man kauft. Unter anderem auf Seiten wie www.fairwear.org oder auch bei mir unter: fair-trade-dschungel
und Siegeldschungel II: siegel-dschungel-ii
Einen kleinen Überblick über anständige Mode und Label bei denen ich kaufen würde findet ihr hier: bewusstes shoppen
Insgesamt geht es darum, dass Mode weniger "fast fashion" sondern langsamer, ökologisch und sozial verträglicher wird. Weltweit müssen sich Produktionsverhältnisse verbessern und wir als bewusste Verbraucher können das mit beeinflussen!
Hier findet ihr nüchtern zusammengefasst die Fakten des dramatischen Ereignisses: http://de.wikipedia.org/wiki/Gebäudeeinsturz_in_Sabhar
Klingt im Ergebnis so, als würden der Textilschwede und Co. tatsächlich was unternehmen wollen gegen die schlechten Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter/Innen. Tatsächlich wurde ein Sicherheitsabkommen unterschrieben http://www.saubere-kleidung.de/
Aber das reicht nicht aus. Hunderte Textilarbeiter wurden verletzt, können nie mehr arbeiten und haben bis heute keine Entschädigung enthalten http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-04/rana-plaza-jahrestag-hilfsfonds
Doch was heisst das jetzt konkret für uns? Schauen wir nun auf Ettikette und kaufen keine Kleidung aus Bangladesch mehr?
Nein, das wäre kontraproduktiv. Wichtig ist sich zu informieren was man kauft. Unter anderem auf Seiten wie www.fairwear.org oder auch bei mir unter: fair-trade-dschungel
und Siegeldschungel II: siegel-dschungel-ii
Einen kleinen Überblick über anständige Mode und Label bei denen ich kaufen würde findet ihr hier: bewusstes shoppen
Insgesamt geht es darum, dass Mode weniger "fast fashion" sondern langsamer, ökologisch und sozial verträglicher wird. Weltweit müssen sich Produktionsverhältnisse verbessern und wir als bewusste Verbraucher können das mit beeinflussen!
Freitag, 11. April 2014
... 6 Dingen, die man über Kleidung wissen sollte - Lesetip
Hier kurzer lesenswerter Tip. "6 Things You Need To Know About Your Clothes" :
http://urbantimes.co/2014/04/know-about-clothes/
Und ich werde nicht müde immer wieder daran zu erinner!
http://urbantimes.co/2014/04/know-about-clothes/
Und ich werde nicht müde immer wieder daran zu erinner!
Donnerstag, 10. April 2014
... Suche gute Tischwäsche
Der anfängliche Drang Shoppingverbot durch shoppen von Wohnassessoirs zu kompensieren ist zum Glück sehr viel kleiner geworden.
Weg ist der Wunsch nach Wohnassessoirs aber nicht, es ist nur kein Kompensationsdrang mehr.
Ich habe keine Tischdecke. Nicht dass ich sie täglich vermisse, aber ganz selten hätte ich schon gerne eine. Oder auch Tischsets. Und genau da liegt das Problem. Wo man gute Klamotten, Bio, faire oder Second Hand, kaufen kann weiß ich nun. Aber wo finde ich gute Tischwäsche? Bio? Fair? Oder Second Hand? In Frankfurt oder online. Habt ihr Ideen?
Montag, 17. März 2014
... Siegel Dschungel II
In meinem blog http://jetztbewussterleben.blogspot.de/2014/01/fair-trade-dschungel.html habe ich mich verssucht dem Thema Fairtrade zu nähern.
Hier geht es jetzt weiter.
Da mich die unterschiedlichen Siegel und Empfehlungen immer wieder verwirren, habe ich hier für euch etwas zusammengetragen, das mir echt geholfen hat. Ich habe ein paar wertvolle Hinweise zu weiteren Siegeln und was davon zu halten ist gefunden. Daran möchte ich euch natürlich teilhaben lassen.
Umweltverträgliche Siegel: http://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/neuer-einkaufsratgeber-fuer-giftfreie-mode
Siegel ohne Gift: http://www.utopia.de/magazin/die-wichtigsten-siegel-fuer-kleidung-ohne-gift
und außerdem: http://www1.wdr.de/themen/ratgeber/gruenekleidung126.html#gruenekleidung126
Hier geht es jetzt weiter.
Da mich die unterschiedlichen Siegel und Empfehlungen immer wieder verwirren, habe ich hier für euch etwas zusammengetragen, das mir echt geholfen hat. Ich habe ein paar wertvolle Hinweise zu weiteren Siegeln und was davon zu halten ist gefunden. Daran möchte ich euch natürlich teilhaben lassen.
Umweltverträgliche Siegel: http://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/neuer-einkaufsratgeber-fuer-giftfreie-mode
Siegel ohne Gift: http://www.utopia.de/magazin/die-wichtigsten-siegel-fuer-kleidung-ohne-gift
und außerdem: http://www1.wdr.de/themen/ratgeber/gruenekleidung126.html#gruenekleidung126
Mittwoch, 5. März 2014
... meine ersten fairen sneakers
Mein Mann ist der beste Mann der Welt :-)
Ich hatte letzte Woche Geburtstag und habe meine ersten 100% Bio, Fairtrade Baumwolle und anständiger Sohle bekommen.
Schaut:
Ich hatte letzte Woche Geburtstag und habe meine ersten 100% Bio, Fairtrade Baumwolle und anständiger Sohle bekommen.
Schaut:
Montag, 24. Februar 2014
... grüne Schuhe - ich kaufe schon gerne Schuhe
Also bei Schuhen ist es deutlich schwieriger als bei Klamotten.
Hier die Liste, die Utopia zusammengestellt hat. Und was soll ich sagen, viele sehen leider auch echt nach Öko aus.
Aber schaut selbst. http://www.utopia.de/produktguide/mode-35/oeko-schuhe
Welche findet ihr gut?
Ich finde die hier cool: vegane loafer, irgenwie cool: http://goodguys.bigcartel.com/cart
Ich suche weiter und bin für Tips offen und dankbar.
Hier die Liste, die Utopia zusammengestellt hat. Und was soll ich sagen, viele sehen leider auch echt nach Öko aus.
Aber schaut selbst. http://www.utopia.de/produktguide/mode-35/oeko-schuhe
Welche findet ihr gut?
Ich finde die hier cool: vegane loafer, irgenwie cool: http://goodguys.bigcartel.com/cart
Ich suche weiter und bin für Tips offen und dankbar.
Sonntag, 23. Februar 2014
... Jeans - ich will nicht drauf verzichten.
Alles nicht so einfach mit den Lieblingshosen, den Jeans.
Jeder von uns hat vermutlich mindestens eine.
Zur Herstellung einer Jeans werden bis zu 8.000 Liter Wasser verbraucht!
Oft werden sie unter Menschenunwürdigen Vorraussetzungen hergestellt.
Doch darauf verzichten würde ich auch nicht wollen.
Ich werde beim Kauf meiner nächsten Jeans hier schauen: Utopia hat eine Liste von Biobaumwolle Jeans, die fair hergestellt wurden zusammengestellt:
http://www.utopia.de/produktguide/mode-35/bio-jeans-mit-fairem-anspruch
Außerdem habe ich noch die hier entdeckt: mudjeans.eu
Mal was anderes. Faire Jeans, die ihr auch leasen könnt. :-)
Wie findet ihr das?
Jeder von uns hat vermutlich mindestens eine.
Zur Herstellung einer Jeans werden bis zu 8.000 Liter Wasser verbraucht!
Oft werden sie unter Menschenunwürdigen Vorraussetzungen hergestellt.
Doch darauf verzichten würde ich auch nicht wollen.
Ich werde beim Kauf meiner nächsten Jeans hier schauen: Utopia hat eine Liste von Biobaumwolle Jeans, die fair hergestellt wurden zusammengestellt:
http://www.utopia.de/produktguide/mode-35/bio-jeans-mit-fairem-anspruch
Außerdem habe ich noch die hier entdeckt: mudjeans.eu
Mal was anderes. Faire Jeans, die ihr auch leasen könnt. :-)
Wie findet ihr das?
Sonntag, 12. Januar 2014
... Fair Trade Dschungel
Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich bin regelmäßig von der Fülle der Siegel und Bezeichnungen von angeblich ökologisch und sozial super toll gemachten Dingen echt überfordert. Da ich mich nicht in der Lage fühle hier einen Überblick über den Siegel-Wahnsinn zu geben versuche ich mich nun nach und nach dem Thema zu nähern, heute dem Siegel "Fairtrade", "Fairer Handel" und "Fair Trade".
Was ist eigentlich Fairer Handel?
Ein Produkt entsteht unter fairen Bedingungen.
Alle Beteiligten, vom Anbau der Grundstoffe, über die Herstellung, über den Versand bis zum Verkauf erhalten wenigstens Mindestlöhne und werden fair behandelt. Kinder- und Zwangsarbeit sind verboten. Arbeiter sollen Schutzkleidung auf Plantagen und in Fabriken tragen. Die Dachorganisation "Fairtrade Labelling Organizations International" hat dazu 10 Grundsätze formuliert: wikipedia.org/Fairer_Handel
Unter anderem gilt es: "Chancen für wirtschaftlich benachteiligte Produzenten schaffen, Faire Preise zu zahlen, sozialverträgliche Arbeitsbedingungen zu schaffen," u.v.m..
Was bedeutet das Siegel "Fairtrade"?
Hier lohnt sich genaueres Hinschauen, nämlich nur "Fairtrade" ist ein rechtlich geschützer Begriff, nicht aber "Fair Trade" und auch nicht "Fairer Handel".
Auf der Homepage von Fairtrade Deutschland heisst es: "Hinter Fairtrade stehen verschiedenen Organisationen: Der Dachverband FLO e. V. (Fairtrade International), setzt sich aus 25 Mitgliedern zusammen."
Die genaue Art der Zertifizierung findet ihr unter www.fairtrade-deutschland.de
Das würde hier jetzt zu weit führen. Wichtig zu wissen, ist, dass ihr euch auf das Logo
(Copyright: Fairtrade-Deutschland.de)
verlassen könnt. Für Klamotten bedeutete es häufig, dass Bio-Baumwolle unter "fairen Bedingungen" hergestellt wurden.
Achtung Trittbrettfahrer
Der Wunsch der Verbraucher z.B. nach Baumwolle, die kontrolliert ökologisch angebaut und verarbeitet wird wächst. Modeketten wie z.B. der große Textilschwede versehen Teile ihrer Kollektion mit Auszeichnungen wie "bio cotton" oder "certified cotton". Leider sagen solche selbst erdachten nicht zertifizierten Siegeln nichts darüber aus, wie es mit der Baumwolle weitergeht. Sie sind während des Anbaus möglicherweise mit weniger Pestiziden bearbeitet worden, aber anschließend werden sie oft mit giftigen Farben weiter behandelt. Ob der Baumwollbauer fair bezahlt wurde lässt sich hier auch nicht sagen.
Hinschauen lohnt sich also.
Spannend außerdem
Nachdenklich macht mich, dass der Preis, den wir im Geschäft für eine Jeans oder ein T-Shirt zahlen in keinem Zusammenhang mit den Bedingungen steht, unter denen das Kleidungsstück entstanden ist. Eine teure Designer Jeans kann unter ebenso beschissenen Bedinungen hergestellt worden sein, wie eine billige Jeans. Die Marge sacken die Modehändler ein!
"Die asiatische Arbeitsrechtsorganisation Asia Floor Wage Alliance hat ausgerechnet, dass der Endverbraucherpreis für eine Jeans aus Bangladesch nur um 5% (fünf Prozent!!!) steigen würde, wenn der Lohn des Textilarbeiters hoch genug wäre, um die Grundexistenz einer vierköpfigen Familie zu sichern." (wdr.de/faqgruenekleidung)
Das macht mich wütend und traurig!
Hinschauen lohnt.
Was ist eigentlich Fairer Handel?
Ein Produkt entsteht unter fairen Bedingungen.
Alle Beteiligten, vom Anbau der Grundstoffe, über die Herstellung, über den Versand bis zum Verkauf erhalten wenigstens Mindestlöhne und werden fair behandelt. Kinder- und Zwangsarbeit sind verboten. Arbeiter sollen Schutzkleidung auf Plantagen und in Fabriken tragen. Die Dachorganisation "Fairtrade Labelling Organizations International" hat dazu 10 Grundsätze formuliert: wikipedia.org/Fairer_Handel
Unter anderem gilt es: "Chancen für wirtschaftlich benachteiligte Produzenten schaffen, Faire Preise zu zahlen, sozialverträgliche Arbeitsbedingungen zu schaffen," u.v.m..
Was bedeutet das Siegel "Fairtrade"?
Hier lohnt sich genaueres Hinschauen, nämlich nur "Fairtrade" ist ein rechtlich geschützer Begriff, nicht aber "Fair Trade" und auch nicht "Fairer Handel".
Auf der Homepage von Fairtrade Deutschland heisst es: "Hinter Fairtrade stehen verschiedenen Organisationen: Der Dachverband FLO e. V. (Fairtrade International), setzt sich aus 25 Mitgliedern zusammen."
Die genaue Art der Zertifizierung findet ihr unter www.fairtrade-deutschland.de
Das würde hier jetzt zu weit führen. Wichtig zu wissen, ist, dass ihr euch auf das Logo
verlassen könnt. Für Klamotten bedeutete es häufig, dass Bio-Baumwolle unter "fairen Bedingungen" hergestellt wurden.
Achtung Trittbrettfahrer
Der Wunsch der Verbraucher z.B. nach Baumwolle, die kontrolliert ökologisch angebaut und verarbeitet wird wächst. Modeketten wie z.B. der große Textilschwede versehen Teile ihrer Kollektion mit Auszeichnungen wie "bio cotton" oder "certified cotton". Leider sagen solche selbst erdachten nicht zertifizierten Siegeln nichts darüber aus, wie es mit der Baumwolle weitergeht. Sie sind während des Anbaus möglicherweise mit weniger Pestiziden bearbeitet worden, aber anschließend werden sie oft mit giftigen Farben weiter behandelt. Ob der Baumwollbauer fair bezahlt wurde lässt sich hier auch nicht sagen.
Hinschauen lohnt sich also.
Spannend außerdem
Nachdenklich macht mich, dass der Preis, den wir im Geschäft für eine Jeans oder ein T-Shirt zahlen in keinem Zusammenhang mit den Bedingungen steht, unter denen das Kleidungsstück entstanden ist. Eine teure Designer Jeans kann unter ebenso beschissenen Bedinungen hergestellt worden sein, wie eine billige Jeans. Die Marge sacken die Modehändler ein!
"Die asiatische Arbeitsrechtsorganisation Asia Floor Wage Alliance hat ausgerechnet, dass der Endverbraucherpreis für eine Jeans aus Bangladesch nur um 5% (fünf Prozent!!!) steigen würde, wenn der Lohn des Textilarbeiters hoch genug wäre, um die Grundexistenz einer vierköpfigen Familie zu sichern." (wdr.de/faqgruenekleidung)
Das macht mich wütend und traurig!
Hinschauen lohnt.
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