Mittwoch, 16. April 2014

... reparieren statt wegwerfen

Man kann sich bekanntlich in unterschiedlicher Weise dem Konsumwahnsinn entgegenstellen.
Ich verzichte ja nun seit dem 01.08.2013 auf shopping von Klamotten, Schuhen, Handtaschen und Assessoirs.
Und was soll ich euch sagen, das Bedürfniss nach Neuem wird immer weniger.
Außer es geht was kaputt. Da setzt immer noch recht schnell der Gedanke ein: "dann kaufe ich es einfach neu", es ist ja auch so billig! Den Gedanken verdränge ich dann immer wieder und überlege mir, wie ich Sachen (Klamotten und Co.) reparieren kann.
Leider bin ich eine echt 0 was nähen anbelangt. Aber ich habe keine Angst mehr davor und habe tatsächlich die kleinen Löcher in unseren Bettlaken geflickt. Ok, Schönheitspreise gewinnen sie nicht, aber früher hätte ich sie vermutlich einfach gegen neue ausgetauscht und mir weiter keine Gedanken darüber gemacht.

Maria hat in diesem Blogbeitrag den Sweater ihres Sohnes auf sehr schöne Art "repariert"  widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2014/04/09/welchen-wert-hat-die-arbeit-reparaturen/comment-page-1/#comment-1149 und somit der Kleidung wieder ein Stück Wertschätzung zurückgegeben.
Das sollten wir viel mehr machen! Weg vom Konsumwahnsinn, hin zu Wertschätzung.

Außerdem hat sich mich unter anderem mit dem Hinweis auf "Repair Cafés "wieder-mal-im-repair-cafe-graz neugierig gemacht.
Leider gibt es in Frankfurt kein Repair Café (unglaublich!). In Wiesbaden, Mainz und Darmstadt sieht es besser aus: http://repaircafe.org/de/locations/

Jetzt meine Fragen an euch:
1. Wer kann und mag mir nähen beibringen. 
2. Wie macht ihr das im Alltag? Repariert ihr? Oder werft ihr weg?
3. Gibt es vielleicht doch eine Art Repair Café in Frankfurt?

Kommentare:

  1. Ich repariere alles, was ich hinbekomme. Zumindest versuche ich es, lach. Bisher habe ich vieles dabei auch gelernt. Um Dir das Nähen zu zeigen, bin ich leider zu weit weg. Ich habe es mir selbst beigebracht. Als Tipp kann ich empfehlen, sich die Maschine genau erklären zu lassen, hier bei uns gibt es an der VHS einen Nähmaschinenführerschein. Das war sehr hilfreich, den Rest habe ich mir aus Videos im net und Büchern angeeignet.

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  2. Hallo!

    Leider bin ich auch zu weit weg, sonst hätte ich Dir das gerne zeigen können. Nähen ist gar nicht so schwer.

    Bei meiner Nähmaschine war eine CD mit einer Anleitung dabei. Wenn man mit einfachen gerade Nähten anfängt, dann wird man immer besser. Übung macht den Meister.

    Danke fürs Verlinken und freut mich sehr, dass Dir meine Beiträge so gut gefallen und Dich inspiriert haben.

    lg
    Maria

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